Showergeschichten: Intimpflege

8 Tipps für die Intimpflege der Frau

Wussten Sie, dass die Vagina sauer ist? Und damit das auch so bleibt, gibt es wichtige Dinge zu beachten, die einem das Leben erleichtern und dafür sorgen, dass auch unser Genitalbereich die optimale Pflege erhält. Eines schicken wir schon mal vorweg: weniger ist manchmal mehr!

1. Beim Waschen gilt: weniger ist mehr

Gewusst, dass die Scheide sauer ist? Und was bedeutet das für die Pflege? Die natürliche Scheidenflora besteht aus Milchsäurebakterien und dient als Abwehr von schädlichen Pilzen und Bakterien. Das saure Milieu der Vagina, welches durch die Milchsäurebakterien aufrechterhalten wird, spielt dabei eine große Rolle. Da das Scheidenmilieu saurer ist als das der normalen Haut, können herkömmliche Duschgels das saure Milieu der Vagina gefährden und Infektionen bekommen dadurch ein leichteres Spiel. Die Pflege des weiblichen Intimbereiches sollte daher ausschließlich mit Wasser oder mit für den Intimbereich speziellen Waschgels erfolgen.
Es wird von Vaginalspülungen, Intimpflegecremes und Intimsprays abgeraten, da die natürliche Scheidenflora damit angegriffen wird.

2. Der perfekte Intim-Haarschnitt

Beim Rasieren gibt es wenige, aber umso wichtigere Dinge zu beachten.
-    Verwenden Sie scharfe und saubere Klingen.
-    Rasieren Sie immer in Wuchsrichtung.
-    Vermeiden Sie Trockenrasuren und die Verwendung von Enthaarungsgels.
-    Pflegen Sie Ihre Haut nach der Rasur mit einer milden After Shave Lotion.
Der Intimrasur wird auch nachgesagt, dass sie sich positiv auf die Hygiene des Intimbereiches auswirkt, da es schwieriger ist Krankheitserreger von Schamhaaren zu entfernen.

3. Wechseln für die Frische

Je feuchter der Intimbereich, desto attraktiver für …Keime! Bakterien und Pilze fühlen sich nämlich in feuchter und warmer Umgebung besonders wohl. Deshalb ist es wichtig, den Intimbereich trocken zu halten und täglich die Unterwäsche zu wechseln. Beim Material der Unterwäsche empfiehlt sich vor allem Baumwolle, da sie besonders saugfähig ist und bei 60 Grad Celsius gewaschen werden kann. Für die Badenixen unter uns heißt es ebenfalls: Wechseln lohnt sich! Auch wenn wir in den heißen Monaten verführt sind, den ganzen Tag im gleichen Badeanzug herumzulaufen bzw. herumzuschwimmen.

4. Intimpflege während der Menstruation 

Prinzipiell gilt: same same not different. Waschen Sie Ihren Intimbereich genauso wie sonst auch, eine verstärkte Pflege ist nicht notwendig. Fühlen Sie sich dennoch unwohl, waschen Sie sich einfach mehrmals täglich. Von Seifen und herkömmlichen Duschgels wird trotzdem abgeraten. Das Wechseln von Tampons und Binden sollte spätestens alle acht Stunden passieren, wenn nötig auch öfters.

5. Die Größe ist entscheidend 

Bei der Wahl der Tampons sollte man vor allem auf die richtige Stärke achten. Die Größe der Tampons sollte unbedingt der Stärke der Blutung angepasst sein. Vermeiden Sie auch das Wechseln des Tampons, wenn es noch nicht vollgesogen ist, denn dies kann ein schmerzhaftes Ziehen im Genitalbereich hervorrufen. Außerdem soll der Tampon so sitzen, dass es nicht schmerzt. Falls es doch einmal weh tut, sollten Sie versuchen, ihn sanft noch ein bisschen weiter in die Scheide zu drücken.

6. Hände waschen nicht vergessen!

Auf unseren Handflächen sind bis zu 150 verschiedene Bakterien-Familien angesiedelt. Eine Menge, oder? Deshalb ist Hände waschen vor und nach dem Tampon-Wechsel Pflicht – und zwar mit Seife! Um weiteren Infektionen vorzubeugen, ist es wichtig ausschließlich unbeschädigte Tampons zu verwenden. Die Schutzfolie trägt ihren Namen nicht ohne Grund.

7. Nach dem Schwimmen Tampon wechseln

Wie schon oben erwähnt lohnt es sich, nicht nur den Badeanzug nach dem Schwimmen zu wechseln, sondern auch das Tampon. Tampons sind leider noch nicht so intelligent, dass sie außer Regelblut nichts Anderes aufsaugen. Chlor- und Salzwasser können über den Tampon sehr leicht in den Körper gelangen und die Gefahr ist hoch, dass sich mit ihnen auch der ein oder andere Keim einschleust.

8. Last but(t) not least

Das wohl Intimste unseres Intimbereiches – der After. Eine richtige und bewusste Pflege ist sehr wichtig, um unangenehme und teilweise schmerzhafte (Pilz-)Infektionen zu vermeiden. Egal, ob beim Pinkeln oder beim Stuhlgang, achten Sie darauf das Toilettenpapier immer von vorne nach hinten zu bewegen, um zu vermeiden, dass Darmbakterien in die Scheidenregion gelangen. Beim Stuhlgang nehmen Sie auch nach jedem Abwischen ein neues Stück Klopapier zur Hand. 

Vaginalinfektionen mit den richtigen Produkten vorbeugen

Was vielleicht viele nicht wissen, aber überaus relevant für die Gesundheit des weiblichen Intimbereiches, ist die richtige Wahl von Tampons & Co. Denn immerhin, eine Frau verwendet in ihrem Leben durchschnittlich 12.000 dieser Produkte und in Damenhygieneartikel können sich genauso viele schädliche Stoffe verstecken, wie in Intimcremes und Sprays. Vor allem für Frauen, die anfälliger für Scheideninfektionen sind, ist es besonders wichtig auf die Verwendung der richtigen Produkte zu achten. Synthetischen Fasern, die gebleicht und parfümiert sind, schädigen die natürliche Scheidenflora und begünstigen damit die Entstehung von Scheidenpilzen und anderen Infektionen.

bi good Damenhygieneprodukte

Mit der Verwendung von natürlichen Produkten kann man genau diesen unangenehmen Irritationen und möglichen Allergien entgegensteuern. Genauso wie bei der Wahl unserer Lebensmittel, sollten wir auch bei Binden & Co. auf die Inhaltsstoffe achten, denn Ärzte raten zu Tampons und Slipeinlagen, die zu 100% aus Baumwolle bestehen und frei von Parfüms sind. Über diese und anderen tollen Features verfügen die bi good Damenhygieneprodukte. Die Herstellung aus 100% zertifizierter biologischer Baumwolle sorgt für die atmungsaktive Eigenschaft und einen erhöhten Tragekomfort. Zudem werden hypoallergene Materialien verwendet, die Irritationen der Haut vorbeugen. 
Und für die Umwelt tut man ebenfalls Gutes. Die Verarbeitung von natürlichen Materialen ist weniger schädlich als die von chemischen, die Schutzfolien von Binden und Slipeinlagen ist biologisch abbaubar und der Verpackungskarton ist aus 100% recyclebarem Material hergestellt. 

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