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Bye-Bye Streifenlook

Das kannst du bei Dehnungsstreifen tun!

Oft hinterlässt eine Schwangerschaft unerwünschte Erinnerungsmerkmale. Jede zweite Frau ist von Dehnungsstreifen betroffen. Wir verraten dir, was du gegen den ungeliebten Streifenlook unternehmen kannst. Die Fakten Derzeit gibt es noch keine hundertprozentig wirksame Therapie gegen Dehnungsstreifen. Breite & Farbe der Narben können aber durch spezielle Methoden bis zu 80% verbessert werden.

Wie entstehen Dehnungsstreifen?

Um Schwangerschaftsstreifen gezielt behandeln zu können, muss man erst einmal wissen, wie und warum diese überhaupt entstehen: Während der Schwangerschaft ist dein Körper durch das schnelle Wachstum des Ungeborenen tatsächlich einer Zerreißprobe ausgesetzt.

Wenn sich der Körperumfang besonders schnell ausdehnt, können winzige Hautfasern in der Unterhaut reißen. Erst sind diese Streifen bläulich rot, mit der Zeit vernarben sie und verblassen etwas. Der hohe Cortisolspiegel in der Schwangerschaft (Cortisol ist ein körpereigenes Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird) fördert die Bildung dieser Dehnungsstreifen zusätzlich. Aber auch das Alter der Mutter und die Beschaffenheit ihres Bindegewebes spielen eine Rolle: Junge Schwangere und Frauen mit einem sehr festen Gewebe bekommen diese Hautrisse eher als Frauen mit einer weicheren Gewebsstruktur und solche, die mit 35 plus ein Kind erwarten.

Grund: Bei Letzteren wirkt die veränderte Hormonstruktur vorbeugend. Auch die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft spielt eine große Rolle. Bei über 15 Kilo plus steigt das Risiko für Dehnungsstreifen deutlich an, ebenso wie bei Mehrlingsschwangerschaften. Das bedeutet auch: Wer bei der ersten Schwangerschaft keine Dehnungsstreifen hatte, muss bei den folgenden nicht unbedingt davon verschont bleiben.

Wie kann man vorbeugen?

Schon während der Schwangerschaft wirken alle Methoden, die das Gewebe elastisch halten und die Durchblutung fördern, vorbeugend. Tägliche Bürstenmassagen oder sanfte Abreibungen mit Massagehandschuh oder Luffaschwamm stärken die Haut.
Hilfreich gegen zu erwartende Geweberisse sind auch spezielle Cremes mit Vitamin A oder Vitamin E sowie Ölmassagen mit Mandel-, Weizenkeim- oder Jojobaöl. Sie verbessern die Elastizität der Haut und fördern ihre gesunde Struktur. Eine sanfte Zupfmassage ist ebenfalls empfehlenswert, um Streifen zu vermeiden. Ziehe dabei mit Daumen und Zeigefinger jeweils eine kleine Hautpartie hoch, halte diese kurz fest und lasse sie dann wieder los. Wichtig: Bei Neigung zu verfrühten Wehen solltest du diese Massage nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt durchführen.


Was verbessert die Heilung?

Sind die Dehnungsstreifen bereits entstanden, können spezielle Pflegecremes diese zwar nicht wegzaubern, aber die Hautregeneration ankurbeln und das optische Erscheinungsbild deutlich verbessern. Wirkstoffe wie Peptide, Vitamin E oder Silicium- Derivate sowie Pflanzenextrakte wie Efeu, Frauenmantel und Mariendistel stimulieren die hauteigene Kollagenproduktion und sorgen so für mehr Straffheit. Dabei ist allerdings Geduld gefragt! Massiere ein Spezialöl oder eine entsprechende Creme über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten in kreisenden Bewegungen zweimal täglich auf die betroffenen Stellen.

Im Idealfall nehmen die rötlichen Streifen danach einen dezenten Perlmuttton an. Ultraschallgeräte für zu Hause können die Wirkung der Pflege intensivieren, weil der Schall Mikrozwischenräume im Gewebe schafft, wodurch die Wirkstoffe besser eindringen können. Hilfe gibt es auch von Seiten der Alternativmedizin. Viele Frauen schwören hier auf Calcium Fluoratum in Salbenform von Dr. Schüssler.

So hilft der Beauty-Doc

Auch beim Hautarzt gibt es vielversprechende Behandlungsmethoden. Beim sogenannten Radiofrequenz-Needling dringen 0,3 mm dicke Nadeln in die oberste Hautschicht ein und verursachen dabei bewusst winzige Mikroverletzungen. Um die Haut an dieser Stelle so schnell wie möglich zu „reparieren", werden daraufhin im Körper vermehrt Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure ausgeschüttet, die für die Elastizität und Festigkeit unseres Bindegewebes verantwortlich sind. Der kurze Hitzeimpuls durch Radiofrequenzen regt die Kollagenbildung zusätzlich an. Kleine Streifen können dabei sogar ganz verschwinden. Empfohlen werden zwei bis drei Behandlungen im Abstand von vier Wochen.


Die Behandlung ist leider teuer. Die Kosten für ein mittelgroßes Hautareal betragen ca. 500 € pro Sitzung aufwärts. Ähnlich teuer sind Laserbehandlungen. Am erfolgversprechendsten ist hier der moderne Fraxel-Dual-Laser, der die tiefen Hautschichten punktuell erhitzt, ohne die Oberfläche zu schädigen und so ebenfalls die Selbstheilungskräfte anregt, um die Narben zu verbessern. Nach rund fünf Behandlungen sollten die Streifen deutlich zurückgehen.

Tipp: Egal, für welche Methode du dich letztendlich entscheidest, wichtig ist auch eine entspannte Einstellung zum eigenen Körper, der mit Schwangerschaft und Geburt Großartiges geleistet und sich dabei natürlich verändert hat. Niemand ist perfekt, und schließlich sind die Dehnungsstreifen auch ein Souvenir einer ganz besonderen Zeit, die dir den wichtigsten Menschen in deinem Leben beschert hat.

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