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Foundation auftragen – so geht’s richtig

Das passende Produkt für einen schönen Teint

Eine ordentliche Foundation gehört in den meisten Make-up-Schränken zur Grundausstattung. Dabei gibt es bei der Wahl des passenden Produkts einiges zu beachten.

Damit die Haut ebenmäßiger wirkt, muss man oftmals gar nicht tief in die Beauty-Kiste greifen. Für einen glatten und ansprechenden Teint spielt insbesondere ein Teil der Make-up-Routine eine tragende Rolle: die Foundation. Damit sie ihre Wirkung bestmöglich entfaltet, gilt es unter anderem den passenden Farbton zu wählen und die Foundation optimal in die eigene Pflege-Routine einzubinden. Wir erklären, worauf es dabei ankommt.

Wie findet man die richtige Foundation?

Um bei der perfekten Formulierung auch den passenden Farbton zu erwischen, ist es wichtig, auf seinen Hautunterton zu achten. Ist die Foundation nicht an den natürlichen Hautton angepasst, wirkt sie selbst bei geringer Deckkraft schnell künstlich und lässt sich nur schwierig verblenden.

Grundsätzlich werden Hautuntertöne in zwei Kategorien geteilt: warme und kühle Hauttöne. Herrscht keine der Ausprägungen vor, ist von einem neutralen Hautton die Rede. Doch wie finden Sie Ihren eigenen Unterton heraus? Erste Anhaltspunkte liefern einfache Tricks.

Den eigenen Hautton ermitteln

  1. Betrachten Sie die Unterseite Ihrer Handgelenke.
    Erscheinen die Adern blau und der Hautton eher rosastichig, zählen Sie tendenziell eher zu den kühlen Typen. Erscheint die Haut hingegen eher gelb-goldstichig und die Adern wirken grünlich, ist der Hautton eher warm.

  2. Drücken Sie Ihre Finger eine halbe Minute auf das Schlüsselbein.
    Die helle Stelle, die danach kurz zu sehen ist, ist dann entweder gelblich oder rötlich. Ein gelblicher Unterton spricht für einen warmen Hautton, ein pinker Unterton für einen kalten Hautton.

  3. Ziehen Sie Ihre Naturhaarfarbe zurate.
    Ein weiterer guter Indikator ist die natürliche Haarfarbe. Aschfarbene Nuancen weisen eher auf einen kühlen Hautton hin, wogegen orange- oder goldstichige Haare eher einen warmen Typ signalisieren.

Foundations vergleichen

Zu Beginn orientieren Sie sich an den Herstellerangaben. Die meisten Produktpaletten nehmen eine einfache Einordnung der eigenen Farbtöne vor:

  • W steht für warme Töne.

  • C für cool, also kühle Töne.

  • N steht für neutrale Töne.

Um die farblich passende Foundation zu finden, empfiehlt es sich jedoch, noch etwas präziser vorzugehen und die Produkte im Vorhinein genau unter die Lupe zu nehmen – am besten dort, wo sie angewendet werden: im Gesicht- und Halsbereich. Zum Testen eignet sich vor allem Letzterer, dort können temporäre Rötungen das Ergebnis nicht verfälschen und Sie können direkt überprüfen, ob sich die Foundation später gut verblenden lässt. Idealerweise verschmilzt die Farbe mit der eigenen Haut und wirkt dort weder rot- noch gelbstichig. Um auf Nummer sicher zu gehen, testen Sie am besten mehrere Farbtöne direkt nebeneinander.

Tipp: Der Hautton der meisten Menschen variiert von Sommer zu Winter. Es ist daher ratsam, in den verschiedenen Jahreszeiten auch unterschiedliche Foundations zu verwenden und diese auch in der jeweiligen Saison zu testen.

Hat man doch einmal zu einer dezent zu hellen oderdunklen Foundation gegriffen, sollte man diese auf jeden Fall behalten. DieFoundation könnte in einer anderen Jahreszeit der perfekte Ton sein. Ansonstenkann man auch eine andere dazu mischen und so die Farbe anpassen, bis sie denderzeitigen Hautton perfekt trifft (die Foundation an sich sollte jedochdieselbe sein). So machen das übrigens auch Visagist:innen bei Models.

Expert:innen-Tipp

Welche Foundation passt zu welchem Hauttyp?

Neben dem Hautton kommt es bei der Wahl einer geeigneten Foundation natürlich auch wesentlich auf den individuellen Hauttyp an.

  • TrockeneHaut:

    Trockene Hauttypen sollten eine feuchtigkeitsspendende und pflegende Foundation verwenden. Inhaltsstoffe wie Hyaluron, Aloe vera oder Vitamin E zeugen meist von den gewünschten Pflegeffekten. Darüber hinaus sollten im Vorhinein auch eine feuchtigkeitsspendende Creme sowie ein geeigneter Primer Anwendung finden. Eine Alternative ist der Einsatz getönter Tagescremes, welche die Eigenschaften von Creme und Make-up kombinieren.

  • Mischhaut:
    Haben Sie Mischhaut, können Sie im Grunde jedes Make-up verwenden. Um die besonders schnell glänzende T-Zone gut vorzubereiten, tragen Sie im Vorhinein jedoch einen mattierenden Primer auf.

  • Ölige Haut:
    Personen mit öliger Haut setzen bestenfalls auf mattierende Formulierungen und greifen zu ölfreien Fluids sowie Foundations mit flüssiger Textur. Die Produkte mit matten Finishes enthalten tendenziell mehr Puderpartikel und beugen damit dem unerwünschten Glanz im Gesicht vor

  • Sensible Haut:
    Für sensible Typen eignen sich hypoallergene Make-ups, um die Haut nicht zusätzlich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Aggressive Duftstoffe, Parabene und Co. sollten nicht enthalten sein.

  • Unreine Haut:
    Hauttypen mit vielen Unreinheiten nutzen idealerweise Produkte ohne fettige Öle, oftmals als „nicht komedogen“ bezeichnet. Empfehlenswert sind 3in1 Foundations, die Unreinheiten mit ihrer hohen Deckkraft gut kaschieren und für ein gesünderes Hautbild sorgen.

Foundation auftragen - die richtige Reihenfolge

Egal ob Sie Foundation lieber mit einem Schwamm, einem Pinsel oder direkt mit den Fingern auftragen – wichtig ist vor allem, dass Ihr Gesicht ideal vorbereitet ist. Nur mit der richtigen Pflege- und Make-up-Routine kann eine Foundation über einen längeren Zeitraum halten, ohne dabei die Haut zu belasten.

  • Schritt 1: Reinigung
    Die gründliche Reinigung des Gesichts ist eine zentrale Voraussetzung für eine gesunde Haut und ein perfektes Make-up. Insbesondere wenn die Haut für einen längeren Zeitraum mit Foundation bedeckt ist, sollte sie im Vorhinein bestmöglich von Unreinheiten befreit werden. Waschen Sie daher zuallererst gründlich das Gesicht mit warmem Wasser und nutzen Sie idealerweise zusätzlich einen Toner. Dieser entfernt etwaige unsichtbare Verunreinigungen von Haut und Poren besonders gründlich.

    Darüber hinaus bieten Toner unterschiedliche Pflegeeigenschaften, die an die jeweiligen Bedürfnisse des Hauttyps angepasst werden sollten. So gibt es beispielsweise feuchtigkeitsspendende Toner für trockene Haut sowie mattierende Varianten für ölige Haut. In jedem Fall wird das Gesicht durch den Toner temporär angefeuchtet, wodurch die nun folgende Gesichtspflege besser aufgenommen werden kann.

  • Schritt 2: Gesichtspflege

    Nach der Reinigung tragen Sie eine Tagescreme auf, die auf die Bedürfnisse Ihrer Haut abgestimmt ist – bestenfalls eine Variante mit Lichtschutzfaktor. Der Einsatz von Cremes und Seren hat jedoch nicht nur pflegende Eigenschaften. Sie sorgen auch dafür, dass sich die Foundation später nicht an trockenen Stellen absetzt und zu bröckeln beginnt.

    Tipp: Tragen Sie Gesichtspflege nicht bloß auf, sondern massieren Sie sie mit den Fingern gründlich ein. Das erhöht zum einen die Wirksamkeit, zum anderen regt es die Haut an und strafft sie.

  • Schritt 3: Primer
    Perfekt gereinigt und gepflegt geht es nun an den Aufbau des Make-ups. Ein Primer bildet die ideale Grundlagefür die Foundation. Er gleicht Unebenheiten aus und kaschiert bereits kleinere „Makel“ wie Altersflecken, Rötungen und Augenringe. Auf diese Weise sorgt das Produkt dafür, dass sich das Make-up nicht in den Fältchen des Gesichts absetzt, zudem haften Foundation, Puder und Co. deutlich länger. Das Ergebnis: Das Make-up hält besser und der Teint wirkt länger frisch.


    Eine ausführliche Erklärung zum richtigen Einsatz eines Primers, finden Sie in unserem Primer-Ratgeber.

  • Schritt 4: Foundation

    Nun wird die Foundation aufgetragen. Ob Sie hierbei Schwämmchen, Foundation-Pinsel oder einfach ihre Finger nutzen ist letztlich eine Frage der Präferenz. Bei Foundations mit einer flüssigen Textur sollten Sie diese jedoch zunächst auf dem Handrücken dosieren, sodass sie sich erwärmen und leichter verstrichen werden kann.

    Arbeiten Sie sich beim Auftragen von der Mitte des Gesichts nach außen zum Gesichtsrand vor. Verteilen Sie das Produkt dafür in kleinen Tupfen auf der T-Zone (Stirn und Nase) sowie auf dem Kinn und den Wangen – die Haut neigt dort besonders zu Verfärbungen und Unreinheiten. Im Bereich der Augen sollten Sie Foundation nur sparsam und vorsichtig auftragen, damit sie sich nicht in den feinen Fältchen absetzt.

    Tipp: Auch wenn grundsätzlich die Finger oder auch Schwämme genutzt werden können, empfehlen Visagist:innen für einen nahtlosen Übergang den Einsatz von abgeschrägten Pinseln. Mit diesen lässt sich die Foundation leichter verblenden und der Übergang vom Gesicht zum Hals gelingt natürlicher. In jedem Fall müssen Utensilien wie Schwämmchen, Pinsel und Co. regelmäßig gereinigt werden.

  • Schritt 5: Concealer
    Der Concealer wird nach der Foundation aufgetragen, um die letzten noch sichtbaren Unebenheiten zu kaschieren. Er sollte dem natürlichen Hautton entsprechen, darf aber auch einen Hauch heller sein. Tragen Sie den Concealer möglichst dünn auf, tupfen Sie ihn mit dem Finger ein und verblenden Sie ihn anschließend gut mit einem Blending Brush. Ein Concealer ist die Geheimwaffe für den perfekten Teint und hilft mit seiner hohen Deckkraft, Augenringe, Rötungen oder Pickel zu verstecken – das Hautbild erscheint ebenmäßiger und reiner.
    Wie Sie den richtigen Concealer finden und ihn gekonnt einsetzen, erklären wir Ihnen in unserem Concealer-Ratgeber.

  • Schritt 6: Puder
    Mit einem zarten Puder mattieren Sie Ihr Gesicht zusätzlich und fixieren Ihr Make-up – der Look hält deutlich länger. Damit sich der Puder nicht ungleichmäßig absetzt und fleckig wirkt, sollten Sie einen Pinsel nutzen und die Foundation vorher einziehen lassen. Anderenfalls sammeln sich an den noch feuchten Stellen mehr Puderpartikel als an den bereits getrockneten.
  • Schritt 7: Rouge

    Mit Rouge, auch Blush genannt, bringen Sie Ihren Teint zum Strahlen und verleihen dem Gesicht ein besonders frisches und gesundes Aussehen. Damit die rosigen Wangen und der gewünschte Glow nicht künstlich oder maskenhaft wirken, empfiehlt sich ein sparsamer Auftrag mit einem weichen Pinsel.

    Tipp: Im Gegensatz zu Puder-Rouge sollte cremiges Rouge direkt nach der Foundation und nicht erst nach dem Puder aufgetragen werden. So verbinden sich die Produkte und können später gemeinsam fixiert werden. Alles, was Sie sonst noch rund um das Thema Rouge und Puder wissen sollten, erfahren Sie in unserem Rouge-Ratgeber.

 

Häufige Fragen & Antworten rund ums Auftragen der Foundation

Welchen Hautunterton habe ich?

Bei der Haut werden warme und kalte Untertöne unterschieden, zudem gibt es neutrale Hauttöne. Um den eigenen Unterton zu ermitteln, können Sie beispielsweise die Unterseiten Ihrer Handgelenke betrachten. Wirkt der Hautton eher rosa und die Adern erscheinen bläulich, sind kühle Töne vermutlich das Richtige für Sie. Sind die Adern hingegen eher grünlich und die Haut erscheint gelb oder golden, zählen Sie zu den wärmeren Typen. In jedem Fall sollten Sie Make-up-Produkte wie Foundations vor dem Kauf am Hals oder im Gesicht auftragen und bei Tageslicht testen.

Was ist die perfekte Foundation für meine Haut?

Unter den Foundations finden sich viele verschiedene Ausführungen für unterschiedliche Hauttypen. Menschen mit trockener Haut sollten eine feuchtigkeitsspendende Foundation wählen, im Falle von öliger Haut sollte zu ölfreien Fluids gegriffen werden. Bei Mischhaut können grundsätzlich alle Foundations genutzt werden, in der T-Zone sollte aber ein mattierender Primer Anwendung finden.

Was ist der Unterschied zwischen Foundation und Make-up?

Viele Menschen fragen sich, worin der Unterschied zwischen Foundation und Make-up besteht. Einen echten Unterschied gibt es aber nicht, denn bei „Make-up“ handelt es um einen Sammelbegriff für dekorative Kosmetikprodukte, zu denen neben der Foundation beispielsweise auch Primer, Puder und Rouge zählen.

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