Erste Erkältung des Babys

Das sollte man beachten

Die erste Erkältung des Babys kann für Eltern und Kind zur echten Belastungsprobe werden. So lassen sich die Beschwerden vor allem in den Wintermonaten lindern.

Da verbringt man die Hälfte der Zeit damit, sein Baby vor all den fiesen Keimen zu bewahren, und plötzlich bekommt das Kleine seine erste Erkältung. Kein Grund zur Panik. Babys haben ein unausgereiftes Immunsystem und sind deshalb ganz besonders anfällig für Infekte. Es ist jedoch völlig normal, dass sie im ersten Jahr bis zu acht Erkältungen bekommen können. Ihr Köper muss nämlich erst eine Immunabwehr gegen all die verschiedenen Viren entwickeln. Jede Erkältung des Babys trägt also dazu bei, seinen Immunschutz zu stärken, um in Zukunft besser mit Infektionen umgehen zu können. Diese Tipps haben sich bei Babys erster Erkältung bewährt.

Genug Flüssigkeit

Das Baby verliert Körperflüssigkeit, sobald es erkältet ist. Geben Sie ihm deshalb genug zu trinken, um Erkältungen zu bekämpfen und die Schleimhäute wieder abschwellen zu lassen. Das ist besonders wichtig, sollte es Fieber haben und schwitzen. Babys mit einer verstopften Nase haben außerdem Schwierigkeiten beim Essen, weil sie noch nicht durch den Mund atmen können. Deshalb sollte man versuchen, ihnen in der Zeit regelmäßig kleinere Milchmahlzeiten zu verabreichen. Sie können außerdem probieren, ob Ihr Kind zusätzlich abgekochtes, abgekühltes Wasser oder milden Kräutertee annimmt. 

Verstopfte Nase

Babys atmen durch die Nase und lernen erst im Alter von etwa vier Jahren, wie sie ihre Nase putzen können. In hartnäckigen Fällen hilft Kochsalzlösung, die etwa 15 Minuten vor dem Füttern in jedes Nasenloch gegeben werden sollen. 

Das Salzwasser trägt dazu bei, dass sich der Schleim in der Nase löst. Auch Nasensauger haben sich bei einer Erkältung des Babys bewährt. Streichen Sie etwas Vaseline auf die Außenseite der Nasenlöcher, um Hautreizungen zu vermeiden. Außerdem kann man die Nasenflügel vor dem Füttern mit einem Wattestäbchen kitzeln, um das Baby zum Niesen zu bringen. 

Verklebte Augen

Oft haben Babys bei einer Erkältung auch mit verklebten Augen zu kämpfen. Das liegt u. a. daran, dass ihr Tränenkanal noch nicht vollständig entwickelt ist und sich dort rasch ein Schmierfilm bilden kann. Reinigen Sie diesen Bereich regelmäßig mit einem weichen Wattepad mit etwas Kochsalzlösung. Zusätzlich können Sie den Tränenkanalausgang mit dem kleinen Finger vorsichtig Richtung Nase massieren.

Linderung bei Verkühlung

Atembeschwerden können dazu führen, dass das Baby mehrmals in der Nacht aufwacht. In der Regel sollte die Erkältung jedoch innerhalb von sieben bis zehn Tagen abgeklungen sein. Ein paar Tricks helfen dabei die Nächte angenehmer zu gestalten. Legen Sie ein zusammengefaltetes Handtuch unter die Kopfseite der Matratze. Die leichte Erhöhung sorgt dafür, dass das Baby leichter Luft bekommt. 

Verwenden Sie außerdem einen Luftbefeuchter oder legen Sie ein feuchtes Handtuch über den Heizkörper, um ein trockenes Raumklima zu verhindern. Zusätzlich kann man vor dem Schlafengehen heißes Wasser im Badezimmer laufen lassen, sodass der Raum dunstig wird. Ziehen Sie Ihr Kind aus und setzen Sie sich mit ihm 15 Minuten ins Badezimmer. Der Dampf kann bei der Reinigung der Nase helfen und Hustenreiz lindern. 

Ärztlichen Rat einholen

Suchen Sie immer einen Arzt auf, wenn Ihr Baby jünger als drei Monate ist und Anzeichen einer Krankheit aufweist. Außerdem sollte man auch zum Kinderarzt, wenn sich die Symptome innerhalb von fünf Tagen verschlechtern. Bei Körpertemperaturen über 39 Grad Celsius, anhaltendem Husten und Atemlosigkeit ist ebenfalls Vorsicht geboten. 

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