Intimpflege – richtig gemacht!

Das optimale Pflegeprogramm down under!

Produkte für den Intimbereich sind aus dem Beauty-Sektor nicht mehr wegzudenken. Doch bei der Intimpflege kann man auch vieles falsch machen. So lässt sich das vermeiden.

Der Intimbereich ist, wie der Name bereits sagt, eine intime Angelegenheit. Nur selten wird darüber gesprochen – schon gar nicht über Beschwerden oder die richtige Pflege. Das möchte die Beauty- und Wellness-Industrie ändern, indem sie immer mehr Produkte für die Intimzone auf den Markt bringt. Ob Öl für die Schamhaare oder Peeling für den Venushügel – auf diesem Pflegesektor tut sich zur Zeit einiges. Doch im Grunde muss man nur diese Tipps beachten.

Hygiene

Gerade Frauen haben oft ein erhöhtes Bedürfnis nach Intimpflege. Das hängt nicht nur mit ihrer Periode zusammen – egal ob man Tampons oder Binden bevorzugt –, sondern hat auch mit dem vaginalen Ausfluss zu tun. Dieser wird häufig zu Unrecht mit Schmutz assoziiert, obwohl er als Selbstreinigungsprogramm der Vagina verstanden werden kann. Er sorgt für eine optimale Schutzbarriere gegen Bakterien und Pilze und gibt Aufschluss darüber, wo man sich in seinem Zyklus gerade befindet. Wer die Feuchtigkeit im Höschen als unangenehm empfindet, kann luftdurchlässige, unparfümierte Slipeinlagen tragen. Was die tägliche Reinigung betrifft, reicht im Grunde lauwarmes Wasser. Wer dennoch ein Intimwaschprodukt benutzen möchte, verwendet am besten ein pH-neutrales Produkt, das das Scheidenmilieu weiterhin sauer hält. Nur so lässt sich Infektionen im Genitalbereich vorbeugen. Frauenärztin Dr. Strahberger-Hieden rät außerdem dazu, ein eigenes Handtuch für den Intimbereich zu benutzen. 

Grooming

Auch was die optische Intimpflege betrifft, gibt es immer mehr Neuheiten und Trends. Einerseits ist der „Busch“ wieder zurück, d. h. man lässt sein Schamhaar wieder wachsen. Andererseits werden Härchen nach wie vor akribisch mittels Wachs, Zuckerpaste oder Laser entfernt. Optimal wäre es seine Haare mit einem Trockenrasierer auf maximal zwei Millimeter zu stutzen. Das ist jedoch Geschmackssache, genauso wie das Tragen von synthetischer oder Baumwoll-Unterwäsche. Gesünder für den Intimbereich sind Höschen aus Baumwolle, doch wenn man synthetische Fasern verträgt spricht nichts dagegen auch andere Stoffe zu tragen. Es ist allerdings ratsam, keine Enthaarungscremen oder sonstigen Produkte mit Duft- bzw. Konservierungsstoffen im Intimbereich zu verwenden. Stattdessen eher zu Kaltwachsstreifen für die Bikini-Zone greifen.

Spezialeinsatz

Eine perfekte und umweltfreundlichere Alternative zu feuchtem Toilettenpapier bietet der Hygieneschaum“. Er ist außerdem extrem praktisch für unterwegs und der perfekte Begleiter während der Festival-Saison, auf Wanderausflügen oder beim Camping. Einfach einen Pumpstoß auf Toilettenpapier auftragen und wie gewohnt verwenden. Falls es mal schnell gehen muss kann man auch Intimpflegetücher verwenden. Allerdings sollte man hier unbedingt auf qualitativ hochwertige Produkte achten, die die Vaginal-Flora nicht irritieren. Inhaltsstoffe wie Milchsäure sind optimal, um ein bakterielles Ungleichgewicht zu vermeiden. Wenn dennoch Symptome wie Juckreiz, Brennen oder ein schlecht riechender Ausfluss auftreten, sollte man unbedingt seinen Gynäkologen aufsuchen. 
 

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