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Postnatale Depression erkennen und behandeln

Raus aus der Hilflosigkeit

Postnatale Depression ist kein Grund für Scham. Diese Informationen können dabei helfen, sie zu erkennen und sich rechtzeitig Hilfe zu holen.

Während der ersten Zeit nach der Geburt, im sogenannten Wochenbett, ist man besonders anfällig für psychische Erkrankungen wie postnatale Depression oder posttraumatische Belastungsstörungen. Mittlerweile sprechen immer mehr Celebrities, wie Brooke Shields, Gwyneth Paltrow oder Courtney Cox, offen über ihre Erfahrungen mit postnataler Depression, um auf diese Krankheit aufmerksam zu machen. 

Risiken

Laut einer britischen Studie aus dem Jahr 2011 erkranken Frauen nach Kaiserschnittgeburten eher an postnatalen Depressionen als Frauen, die auf natürlichem Weg entbinden. Zusätzlich haben Frauen, die während der dunklen Wintermonate hochschwanger sind, ein um 30 Prozent höheres Risiko, nach der Geburt eine postnatale Depression zu entwickeln. Das ergaben Untersuchungen der San José University in Kalifornien. Die Forscherinnen empfehlen Schwangeren, Vitamin D zu nehmen und möglichst oft ins Freie zu gehen. Wer außerdem bereits zuvor mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte, ist anfälliger für postnatale Depression oder einer Geburts-Psychose

Symptome

Während eine Psychose aufgrund der starken Verhaltensänderung leichter erkennbar ist, können Anzeichen einer postnatalen Depression oft erst Monate später auftreten. Viele Mütter versuchen ihre Gefühle vor der Außenwelt zu verbergen und überspielen ihre Ängste, Sorgen und negativen Gedanken. Oft glauben sie, es lediglich mit Hormonschwankungen und einem vorübergehenden Baby Blues zu tun zu haben. Halten Symptome wie Traurigkeit, Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit, sozialer Rückzug, zwiespältige Gefühle gegenüber dem Kind und Selbstmordgedanken mehrere Wochen lang an, sollten die Betroffenen einen Psychotherapeuten aufsuchen. Oft lehnt man Kind und Partner in dieser Zeit auch komplett ab. 

Postnatale Depression bei Männern

Auch Männer leiden unter postnataler Depression. Bei ihnen sind die Symptome jedoch weniger stark ausgeprägt. Oft machen sie sich erst langsam bemerkbar. Erste Anzeichen sind Erschöpfung, Reizbarkeit, Schlafstörungen, sexuelle Unlust und ein Gefühl von Leere. Die gestiegene Verantwortung sowie Eifersucht und Geldsorgen kommen noch erschwerend hinzu. Männer, bei deren Partnerin eine postnatale Depression diagnostiziert wurde oder die bereits früher wegen Depression in Behandlung waren, haben ein erhöhtes Risiko. 

Hilfe

Keine Sorge, nicht jedes Stimmungstief nach der Geburt muss Anzeichen einer Depression sein. Der „Edinburgh-Fragebogen“ gibt einen ersten Eindruck, ob möglicherweise ein Problem besteht. Bei einer besonders hohen Punktezahl sollte das Ergebnis mit der nachsorgenden Hebamme, der Frauenärztin oder dem Hausarzt besprochen werden. Scheuen Sie sich nicht davor, Hilfe zu suchen und Ihren Freunden, Ihrem Partner und Ihrem Arzt von Ihren Gefühlen zu erzählen. Achten Sie darauf, dass Sie viel Ruhe bekommen und Ihnen auch Arbeit abgenommen wird. Manchen hilft stimmungsaufhellende Aromatherapie, anderen tut es gut, vor dem Einschlafen Baldrian zu nehmen. Oft wirkt auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe, in der man sich mit anderen Müttern bzw. Vätern austauschen kann, Wunder. Haben Sie keine Angst vor den Veränderungen, die auf Sie zukommen, und nehmen Sie jede Hilfe an, um sich wieder besser zu fühlen. 

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