Wickeln im Check: Das Beste für Babys Popo

Ein sauberer Babypopo macht Babys froh

Stoffwindeln? Einwegwindeln? Oder doch windelfrei erziehen? Und was gilt es zu tun, wenn Babys Popo wund ist? Ein kurzer Überblick übers Windelwechseln.

Beim Wickeln ist es wie bei fast allen Babypflege- und Erziehungsthemen: An so manchem scheiden sich die Geister. Hier finden Sie eine kurze Übersicht über die Vor- und Nachteile verschiedener Wickelmethoden. Und Sie erfahren, was Sie tun können, um einem wunden Po bei Ihrem Liebling vorzubeugen oder Erste Hilfe zu leisten.

Einwegwindeln – die Praktischen

Einwegwindeln sind aktuell immer noch die beliebteste Form, um Babys trocken zu legen. Neben zahlreichen Vorteilen finden sich dabei allerdings auch einige Nachteile.

Vorteile Einwegwindeln

  • Einwegwindeln sind besonders einfach anzulegen und finden sich deshalb in fast jeder Wickeltasche.
  • Es gibt sie in unterschiedlichsten Größen, vom Säuglings- bis zum Kleinkindalter, wodurch eine gute Passform erreicht werden kann.
  • Kaum etwas ist unterwegs praktischer zu wechseln als Einwegwindeln.
  • Die meisten Wegwerfwindeln bieten einen guten Schutz vor dem Auslaufen und halten relativ lange trocken.

Nachteile Einwegwindeln

  • Auf den gesamten Wickelzeitraum gesehen sind Einwegwindeln relativ teuer.
  • Wegwerfwindeln erzeugen eine große Menge an Müll.
  • Es wird angenommen, dass Kinder, die mit Einwegwindeln gewickelt werden, später sauber werden, da sie aufgrund des langen Trockenhaltens kaum spüren, dass sie klein in die Windel gemacht haben.
  • Herkömmliche Einwegwindeln können allergische Hautreaktionen bei Babys hervorrufen.

Stoffwindeln – die Müllvermeidenden

Bei Stoffwindeln haben Skeptiker häufig die altmodische Variante von gebundenen Tüchern im Kopf. Dabei geht das mit neuen Windelsystemen heute schon wesentlich einfacher. Die meisten Stoffwindelvarianten bestehen aus mehreren Komponenten. Nämlich aus Einweg- oder Mehrwegeinlagen und einer waschbaren zweiten Ebene.

Vorteile Stoffwindeln

  • Auch wenn die Anschaffung zu Beginn teuer scheinen mag, sind sie auf die Dauer des Wickelns gesehen recht günstig.
  • Es wird deutlich weniger Restmüll produziert als bei klassischen Einwegwindeln.

Nachteile Stoffwindeln

  • Das Wickeln erfordert etwas mehr Übung und in den meisten Fällen auch etwas mehr Zeit.
  • Es muss mehr gewaschen werden, was wiederum Ressourcen verbraucht.
  • Für unterwegs werden sie manchmal als unpraktisch empfunden.

Tipps gegen einen wunden Popo beim Baby

Ganz gleich, für welche Methode Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass es Ihrem Baby gut geht. Ein wunder Po ist daher im besten Fall zu vermeiden und im Fall des Falles rasch zu behandeln verwenden Sie dazu nur extra milde Feuchttücher oder am besten überhaupt nur Wasser. Was Sie vorbeugend und bei einem roten Po tun können:

  • Wichtig ist, dass so oft wie möglich Luft an Babys Popo kommt. Also ruhig mal das Kleine eine Zeit lang ohne Windel herumtollen lassen.
  • Lassen Sie keine der Windelvarianten zu lange an Babys Popo. Das Kind muss regelmäßig gewickelt werden.
  • Der Po des Babys soll immer sanft gereinigt werden. Am besten mit geeigneten Feuchttüchern, weichen Kompressen oder einem Reinigungswattepad und reinem Wasser.

Pflegende Öle, Puder oder Cremes schützen den Po des Babys. Bitte immer darauf achten, dass der Po des Kindes ganz abgetrocknet wurde. Auch in den Hautfalten! Man kann den Po auch ganz sanft föhnen, damit er wirklich trocken wird. Natürlich auf niedrigster Stufe (Temperatur und Intensität) und mit genügend Abstand.

Ist der Po bereits rot, können Wundschutzcremen helfen, dass das Baby sich wohler fühlt und das Wundsein rasch nachlässt. Der Inhaltstoff Zink hat sich dabei u.a. als sehr hilfreich erwiesen.

Bessert sich der Zustand des roten Pos trotz intensiver Pflege nicht, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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