Zahnbleaching: Experteninterview mit Dr. Kristina Worseg

Der schnellste Weg zu strahlend weißen Zähnen


Lachen ist ansteckend und noch viel schöner mit gepflegten, weißen Zähnen. Kein Wunder, dass Zahnbleaching zu den beliebtesten Beauty-Behandlungen zählt. Die Zahnärztin Dr. Kristina Worseg verrät im Interview, was man beachten sollte. 

Warum verfärben sich Zähne eigentlich?

Zähne haben, wie Haut und Haare, eine Eigenfarbe. Äußere Verfärbungen entstehen durch bunte Lebensmittel wie Rotwein oder Schwarztee. Aber auch Zigarettenrauch verfärbt die Zähne. Schwerwiegendere innere Verfärbungen können bereits während der Kindheit auftreten.

Wie kann man seine Zähne nach einer Mundhygiene langfristig vor Verfärbungen schützen?

Vermeiden Sie Zigarettenrauch und färbende Lebensmittel, und entfernen Sie bakterielle Beläge mit weichen Zahnbürsten und Zahnpasten ohne Schleifpartikel. 

Was sind die besten und gesündesten Methoden für weißere Zähne?

Färbende Substanzen unbedingt vermeiden. Äußere und innere Verfärbungen werden am besten durch ein professionelles Zahnbleaching, also ein Bleichen mit Wasserstoff- oder Carbamidperoxid in niedriger Konzentration über mehrere Stunden, entfernt. Dabei werden die Doppelbindungen der Farben aufgebrochen und die Farbe „entfärbt“. Durch die geringe Konzentration entsteht keine Säure und der Zahnschmelz bleibt erhalten. 

Welche Produkte empfehlen Sie für den Heimgebrauch?

Auf jeden Fall Zahnpasten, die eine gute Fluoridierung bieten, wie z. B. Zahnschmelzschutz Professional Zahnpasta von Elmex, Opalescence Bleaching to Go, Pro Schmelz Strong & White oder Repair & Protect Whitening von Sensodyne. Einige Zahnpasten mit einem starken Reinigungseffekt hinterlassen einen blauen Schimmer auf den Zähnen. Deshalb sollte man diese Produkte nur vorsichtig und nicht täglich verwenden. 

Wovon sollte man die Finger lassen?

Von zu abrasiven, also aggressiven Zahnpasten mit starken Schleifpartikeln rate ich ab. Diese wirken nur durch ein „Abschrubben“ der Zahnoberfläche und schädigen den Zahn bei langer Anwendung.

Kann sich jeder seine Zähne aufhellen lassen oder gibt es Einschränkungen?

Eigene Zähne lassen sich immer aufhellen. Es kann beim Zahnbleaching vorübergehend zu Überempfindlichkeiten kommen, aber das vergeht mit der Zeit. Kronen oder Füllungen ändern ihre Farbe beim Bleaching allerdings nicht. 

Was ist vor dem Zahnbleaching zu beachten?

Die Zähne sollten sauber sein. Oberflächliche Verfärbungen sollte man deshalb gegebenenfalls vorher bei einer professionellen Mundhygiene entfernen lassen.

Wie läuft eine Behandlung in der Ordination genau ab?

Zuerst werden Zahnfleisch, Lippen und Wangen geschützt. Es wird ein Gel mit bis zu 40 Prozent Wasserstoffperoxid auf die Zähne aufgetragen und mit dem Laser aktiviert. Dieser Vorgang wird drei Mal wiederholt. An der Oberfläche entsteht Säure und der Zahnschmelz wird nachbehandelt und wieder gestärkt. Nach der Behandlung gilt es, 24 bis 48 Stunden färbende und saure Substanzen zu vermeiden. 

Ist Zahnbleaching mit Schmerzen verbunden?

Etwa die Hälfte der Patienten berichtet über empfindliche Zähne, aber bei allen vergeht dieses Gefühl nach spätestens zwei Tagen. 

Wie effektiv ist das Ergebnis?

Oft lässt sich um mehr als eine ganze Nuance aufhellen. Doch generell gilt: Je heller die Zähne, desto schwieriger wird es, sie noch heller zu bekommen. 

Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Ein Bleaching mit Laser kostet zwischen 500 und 800 Euro. Bei uns in der Praxis kostet die Behandlung 580 Euro.

Wie lange hält der Effekt an?

Der Effekt ist abhängig vom Lebensstil. Bei Rauchern etwa sechs Monate, bei Nichtrauchern, die auch keinen Rotwein, Tee oder Kaffee trinken, oft viele Jahre.

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