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Zeit zu handeln: Procter & Gamble, Caritas und BIPA Spendenaktion für Mütter und Kinder in Not

Spendenaktion für 3.000 Schlafplätze in Mutter-Kind-Häusern

Nach der erfolgreichen gemeinsamen Spendenaktion im vergangenen Jahr möchten BIPA und Procter & Gamble auch heuer wieder Müttern und Kindern in Not durch eine Spendenaktion unterstützen. Das Ziel lautet, mindestens 100.000 Euro für rund 3.000 Schlafplätze in Mutter-Kind-Häusern der Caritas zu sammeln.

Zeit zu handeln

Laut einer aktuellen Statistik sind 14 Prozent aller Frauen in Österreich armutsgefährdet. Das betrifft zum Teil nicht nur die Frauen selbst, sondern auch ihre Kinder. Rund 127.000 Kinder unter sechs Jahren leben in einer einkommensschwachen Familie. Die Caritas bietet diesen Frauen und ihren Kindern in den Mutter-Kind-Häusern Hilfe an und wird dabei von dem Konsumgüterhersteller Procter & Gamble und BIPA unterstützt. Im vergangenen Jahr konnten über 100.000 Euro für rund 5.000 Startersets mit Babynahrung und -kleidung an die Caritas gespendet werden. Das möchten die beiden Unternehmen auch in diesem Jahr erreichen und haben sich erneut für eine große Spendenaktion zusammengetan.

BIPA Spendenaktion

Zwischen 1. und 31. Mai 2019 können Konsumenten die Aktion durch den Kauf von Produkten der Marken Lenor, Oral-B, Pampers und Gillette Venus in den BIPA Filialen oder im BIPA Online Shop unterstützen. In diesem Zeitraum spendet Procter & Gamble 25 Cent für jedes verkaufte Produkt an die Mutter-Kind-Häuser der Caritas. Ziel der Procter & Gamble und BIPA Spendenaktion ist es, innerhalb eines Monats mindestens 100.000 Euro für rund 3.000 Schlafplätze in den Mutter-Kind-Häusern zu sammeln. Helfen kann man übrigens auch, indem man auf die Aktion im Mai mit einem Beitrag auf Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #Mütternhelfen aufmerksam macht. Für jedes Posting zahlt P&G weitere 25 Cent bis zu einem Gesamtwert der Spende von 110.000 Euro und stockt damit die Spendensumme aus den Filialkäufen auf. Der Fortschritt der Spendeninitiative kann über den ausgegebenen BIPA Kassenbon oder auf der BIPA Website mitverfolgt werden. 

Interview mit Claudia Ferner, Leiterin des Mutter-Kind-Hauses Luise in Wien


Was sind die häufigsten Gründe, warum Frauen mit ihren Kindern zu Ihnen kommen müssen?
Die Frauen kommen mit ihren Kindern ins Mutter-Kind-Haus, weil sie sich gerade akut in einer Krise befinden und ihre Wohnung verloren haben. Viele leben an der Armutsgrenze, konnten die Miete nicht mehr bezahlen, wurden von ihren Partnern auf die Straße gesetzt oder ganz junge Mütter sogar von ihren eigenen Eltern.

Wie viele Mütter und Kinder wohnen derzeit im Mutter-Kind-Haus Luise?
Zur Zeit wohnen 20 Mütter und 27 Kinder im Haus Luise.

Wie kann man das Mutter-Kind-Haus auch als Privatperson unterstützen?
Wir benötigen für die Mutter-Kind-Häuser dringend Spenden, da diese nur zu zwei Dritteln von öffentlicher Hand gefördert werden. Geldspenden, haltbare Lebensmittel, Lebensmittel- und Bekleidungsgutscheine, Gutscheine für Freizeitaktivitäten wie z. B. Kino, Tiergarten etc. – Aktivitäten, die sich unsere Mütter sonst nicht leisten können.

Wie werden die Mütter darauf vorbereitet, wieder alleine zu leben?
Die Mütter werden dabei unterstützt, einen geregelten Tagesablauf zu leben. Es gibt regelmäßige verpflichtende Betreuungsgespräche, wo gemeinsam Ziele festgelegt werden. Hier handelt es sich um Themen wie Schuldenregulierung, Ansparen, Kinderversorgung, zu lernen, wieder regelmäßig Miete zu zahlen und den Haushalt zu führen, mit den Kindern Freizeitgestaltung zu planen, sich um ihre psychische und physische Gesundheit zu kümmern und berufliche Perspektiven zu erarbeiten.

Was ist eines Ihrer schönsten Erfolgserlebnisse?
Da gibt es glücklicherweise sehr viele. Am meisten berührt mich, wenn ehemalige Bewohnerinnen auf Besuch kommen und erzählen, um wie viel besser es ihnen heute geht und dass sie es sehr zu schätzen wissen, dass damals jemand da war, der auf sie „geschaut hat“, weil das davor noch nie jemand in ihrem Leben gemacht hat. Ich erinnere mich noch an eine Mutter, die mit ihrer 8-jährigen Tochter bei uns eingezogen ist, die nicht wusste, dass sie selber schwer an Diabetes erkrankt war, und die versuchte zu verbergen, dass sie all ihre Zähne verloren hatte. Sie war nach schlimmen Erfahrungen in der Beziehung zum Kindesvater wirklich am Ende ihrer Kräfte und konnte sich kaum mehr um sich selbst kümmern. Man merkte auf Grund ihrer Körperhaltung und Schüchternheit, dass sie sich am Liebsten vor der Außenwelt verkrochen hätte. Sie wollte nur, dass es ihrem Kind an nichts fehlte. Aber natürlich hatten der Wohnungsverlust und der schlechte Zustand der Mutter auch Auswirkungen auf das Kind, das in der Folge auch oft krank wurde und in der Schule fehlte. Nachdem wir die Mutter zwei Jahre intensiv begleitet und betreut haben, ist sie vor einem Jahr in eine eigene Wohnung gezogen ... aufrechten Ganges, mit strahlendem Lächeln, neuen Zähnen, selbstbewusster Ausstrahlung und neuen Zukunftsperspektiven. Sie braucht nun keine Begleitung zu Behörden mehr, sie kann für sich und ihre Interessen selber einstehen und wichtige Dinge erledigen. Ihre Tochter besucht mittlerweile das Gymnasium und die Mutter ist zuversichtlich, dass sie es „einmal besser haben wird“.

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