Essen mit dem Zyklus

Essen nach dem weiblichen Zyklus

Dass Ernährung einen großen Einfluss auf unseren Körper und unser Wohlbefinden hat, ist nichts Neues. Daher ist es eigentlich auch nicht verwunderlich, dass Essen auch die Bedürfnisse der Zyklusphasen des weiblichen Körpers unterstützen kann. 

Der weibliche Zyklus

Jeden Monat durchläuft der weibliche Körper in einem Zeitraum von etwa 28 Tagen einen Zyklus, der in vier Phasen eingeteilt werden kann. In jeder dieser Phasen passieren im Körper viele Dinge. Es werden unterschiedliche Hormone ausgeschüttet und wieder abgebaut, wodurch unterschiedliche Bedürfnisse entstehen. Mit der richtigen Ernährung während des Zyklus kann der Hormonhaushalt positiv beeinflusst und der Körper unterstützt werden.

Die Follikelphase

Während dieser Phase wird im Körper das Hormon FSH ausgeschüttet, um neue Follikel zu bilden, aus denen später die Eizellen werden. Außerdem steigt der Östrogenspiegel im Körper stark an und lässt die Gebärmutterschleimhaut langsam wachsen. 
Um mit den ausgeschütteten Hormonen besser umgehen zu können, sollten Sie Ihrem Körper probiotische Nahrungsmittel zuführen. Keimlinge und fermentierte Lebensmittel sollten also in dieser Phase auf dem Speiseplan stehen, wie etwa Kefir, Sauerkraut, Kimchi und Sojasauce. Da der Körper neues Gewebe bildet (die Gebärmutterschleimhaut) darf außerdem auf Eiweiß nicht vergessen werden. 

Mit der richtigen Ernährung während des Zyklus kann der Hormonhaushalt positiv beeinflusst und der Körper unterstützt werden!

Die Ovulationsphase

Der Östrogenspiegel im Körper steigt weiter an, wodurch das Gelbkörperhormon ausgeschüttet wird. Dieses löst den Eisprung aus und der Östrogenspiegel sinkt wieder ab. 
In dieser Phase spielen Ballaststoffe und Antioxidantien für den Körper eine besonders wichtige Rolle. Vollkornprodukte, Obst und Gemüse mit viel Kalzium, wie Brokkoli, Karfiol, Rucola oder Fenchel sollten verspeist werden. Milchprodukte und rotes Fleisch sollten nach dem Eisprung eher reduziert werden.

Die Lutealphase

In dieser Phase wird das Hormon Progesteron ausgeschüttet und der Körper wartet auf die mögliche Einnistung einer befruchteten Eizelle und somit einer Schwangerschaft. Erfolgt diese nicht, sinkt der Progesteronspiegel schnell ab und es kann zu PMS kommen. Die Folgen davon sind – nicht nur Frauen – allzu bekannt: Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen und Wassereinlagerungen. 
Eine Vitamin-B-lastige Ernährung kann die Beschwerden von PMS lindern. Daher sollten Vollkornprodukte, Haferflocken grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Walnüsse und Avocados in die Ernährung integriert werden. Den Heißhunger auf Ungesundes sollten Sie während dieser Zyklusphase widerstehen. 

Die Menstruationsphase

Wie der Name schon verrät kommt es in der letzten Zyklus-Phase zur Menstruation, wenn keine Einnistung einer Eizelle erfolgt ist. Die Gebärmutter wird abgestoßen und es kommt zu Regelblutung. 
Durch diese geht Eisen im Körper verloren, welches durch eisenreiche Kost wieder aufgefüllt werden sollte. Hirse, rotes und grünes Gemüse, rote Beete und rotes Fleisch sind daher ein Muss auf dem Speiseplan. Omega-3-Fettsäuren unterstützen ebenfalls den Körper in dieser Zyklus-Phase. Sie sind in Lachs, Nüssen und Olivenöl zu finden. Um die Leber beim Abbau der Hormone zu unterstützen, kann Vitamin A helfen, das in Karotten, Kürbis und Süßkartoffeln zu finden ist. 

Buchtipp: 

Mit der passenden Ernährung hinsichtlich des weiblichen Zyklus beschäftigt sich das Buch "Eat like a woman" von Verena Haselmayr, Andrea Haselmayr und Denise Rosenberger zu finden, das im Brandstätter Verlag erschienen ist. Neben vielen tollen Rezepten gibt es auch Wissenswertes rund um das Thema Zyklus, sowie entspannenden Yoga-Übungen. 

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