Tipps, was man gegen Zecken tun kann

Von Natur bis Chemie

Auch in diesem Jahr überlegt man als Hundebesitzer, wie man seinem Hund vor den fiesen Parasiten schützen kann. Wer selbst ein Haustier hat, egal ob Hund oder Katze, der weiß, wie lästig und unangenehm, aber auch wie gefährlich Zecken für Haustiere sein können. 
Bei den unzähligen Mitteln gegen Zecken fällt es oft schwer, sich für eines zu entscheiden. Neben den chemischen Präparaten gibt es auch einige Hausmittel, die vor Zecken schützen können. 

Zeckenschutzimpfung

Wie für Menschen gibt es auch für Hunde die Möglichkeit der Zeckenimpfung. Diese wird vom Tierarzt verabreicht und soll prophylaktisch vor FSME schützen. Bei dieser wichtigen Impfung gibt es keine wissenschaftlichen Studien darüber, wie lange der Schutz anhält beziehungsweise, wie häufig nachgeimpft werden muss.

Chemische Zeckenabwehr

Eine beliebte Art Zecken abzuwehren, ist ein Anti-Zecken-Halsband, das mit bestimmten Präparaten versehen ist und Zecken vom Tier fernhalten soll. Diese Alternative ist allerdings nur für Tiere geeignet, die ein Halsband nicht als störend empfindet. Bei Katzen sollte die Sicherheit im Vordergrund stehen: Da sie beim Klettern an einem Ast hängen bleiben und sich strangulieren könnten, ist ein Anti-Zecken-Halsband für unüberwachte Freigänger ungeeignet.
Eine Alternative dazu sind flüssige Mittel, in Form von Tropfen oder Einwegpipetten, die dem Haustier regelmäßig im Fell und auf der Haut verteilt werden, wie z.B. die Frento Floh und Zeckentropfen. Dabei wird je nach Gewicht des Tieres eine bestimmte Menge des Mittels ins Fell einmassiert.  

Achtung: Zuerst einen Hauttest machen! Manche Tiere vertragen die Tropfen leider nicht.

Bei Knoblauch ist es wichtig auf die richtige Menge zu achten, da er in zu hoher Dosis für Haustiere unbekömmlich ist.

Hausmittel 

Der Trend zu Hausmitteln ist auch beim Zeckenschutz für Haustiere immer deutlicher zu beobachten. So sollen Knoblauch oder Bierhefe im Futter den Geruch der Tiere für Zecken unattraktiv machen. Beim Knoblauch ist es wichtig, auf die richtige Menge zu achten, da er in zu hoher Dosis für Haustiere unbekömmlich ist.
Öle aus Gewürzen wie Thymian, Oregano oder Wacholder finden sich in vielen Sprays wieder, die zum Schutz der Tiere auf das Fell und die Haut gesprüht werden. Alternativen zum Spray sind Kokosöl oder Schwarzkümmelöl, mit dem der pelzige Freund täglich eingerieben wird.
Einstäuben mit Babypuder sorgt dafür, dass die Zecke vom Fell des Tieres abrutscht und somit abfällt, bevor sie sich in der Haut festbeißen kann. Achten Sie dabei jedoch darauf, dass das Tier das Puder nicht einatmet.
Wenn der Hund oder die Katze zu gereizter Haut oder zu Fellausfall neigt, sollte man auf das Einreiben der Tiere mit den genannten Mitteln verzichten. Hier kann eine homöopathische Therapie eingesetzt werden. Dabei werden dem Tier alle ein bis zwei Monate einige Globuli unters Futter gemischt. 
Besonders bei Hausmitteln kann die Wirkung von Tier zu Tier stark variieren – was bei dem einen Vierbeiner Wunder wirkt, zeigt beim anderen keinerlei Effekt. Da es keine Universallösung gibt: am besten einfach durchprobieren und sich für die Lösung entscheiden, die am besten funktioniert. 

Regelmäßige Kontrolle und Zeckenentfernung 

Ganz egal, für welches Mittel man sich entscheidet: Wichtig ist die regelmäßige Kontrolle des Tieres auf Zeckenbefall. Mit etwas Glück erwischt man die Zecke noch, bevor sie sich festgebissen hat. Sie kann dann einfach mit den Fingern aus dem Fell gezupft und entsorgt werden. Wenn die Zecke bereits zugebissen hat, sollte man eine klassische Zeckenzange nur einsetzen, wenn der Parasit bereits groß genug ist, um ihn damit sicher greifen zu können. Es muss unbedingt vermieden werden, dass die Zecke nur teilweise entfernt wird, da sie andernfalls gefährliche Krankheiten übertragen kann. Alternativen zur Zeckenzange, mit denen man auch sehr kleine Zecken gut und sicher entfernen kann, sind Zeckenkarte und Zeckenhebel – je schneller die Zecke entfernt wird, desto geringer ist das Risiko, dass sie Krankheitserreger auf das Tier überträgt!

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