Alles über Hundefutter

Praktische Ernährungstipps für Hundebesitzer

Wenn es um die richtige Ernährung bei Hunden geht, gibt es viele Dinge zu beachten. Die wichtigsten Informationen zum Thema Hundefutter zusammengefasst.

Artgerechtes Hundefutter?

Wichtig ist, dass Hundefutter alle notwendigen Nährstoffe für den Vierbeiner enthält. Besonders hervorzuheben sind Aminosäuren für Herz und Muskeln, Kalzium und Phosphor fürs Skelett, Linolsäure für Haut, Fell und Leber sowie Vitamine und Mineralstoffe. Ein Durchschnittshund, der sich mäßig bewegt und ca. 15 Kilogramm wiegt, benötigt am Tag ungefähr 730 Kalorien. Bei der Auswahl des Futters sollten auch rassetypische Krankheiten berücksichtig werden. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist allerdings die Körpergröße. Kleinere und jüngere Tiere benötigen Futter mit einer höheren Energiedichte als größere.

Nass, trocken oder BARF?

Fertigfutter lässt sich schnell zubereiten und wird regelmäßig auf Inhalts- und Schadstoffe überprüft. Achten Sie beim Kauf auf einen hohen Fleischanteil. Zudem sollte das Futter wenn, dann hochwertige Kohlenhydrate (Amaranth, Quinoa, Kartoffel oder Reis) enthalten. Bei reinen Fleischdosen kann man Öle, Gemüse etc. selbst beimengen. Es gibt aber auch Alleinfuttermittel, in denen alles enthalten ist, was der Hund täglich braucht. Besitzer von großen Hunden entscheiden sich häufig für Trockenfutter, da sich dieses unkompliziert und in größeren Mengen lagern lässt. Feuchtfutter schmeckt den Tieren meistens besser, ist jedoch nicht ganz so gut verträglich. Biologisch artgerechtes Rohfutter heißt BARF. Hier bestimmen die Besitzer selbst, was ins Futter kommt. Je hochwertiger das Futter, desto besser kann der Hund dieses verarbeiten.

Die richtige Futtermenge?

Die richtige Ration hängt von Gewicht, Rasse und Aktivität des Hundes ab. Die Berechnung muss also individuell erfolgen. Häufig wird auf Hundefutterverpackungen die falsche Menge angegeben. Wer sein Tier allerdings genau beobachtet und die Futtermenge (nach Rücksprache mit seinem Tierarzt) anpasst, kann nicht viel falsch machen. Manchen Hunden bekommen mehrere kleinere Mahlzeiten besser als eine große. Welpen sollten allerdings drei bis vier Mal täglich mit spezieller Nahrung gefüttert werden, da ihre Verdauung noch sehr sensibel ist.

Worauf ist bei den Inhaltsstoffen zu achten?

Achten Sie darauf, dass das Hundefutter nicht zu viel Kalzium enthält, da der Mineralstoff die Ansäuerung des Mageninhalts verzögert. Dies kann zu Gasbildung im Darm führen. Als Richtwert gilt ein Gramm pro zehn Kilo Körpergewicht pro Tag. Bei jungen Hunden und trächtigen Hündinnen ist der Wert höher. Lassen Sie die Zusammensetzung des Futters von einem Experten darauf untersuchen, ob es den täglichen Nährstoffbedarf Ihres Hundes deckt. Auch wenn Hunde, mit wenigen Ausnahmen, nicht auf die Zufuhr von Kohlenhydraten angewiesen sind, können sie diese meist sehr gut verdauen. Es bleibt eine individuelle Entscheidung, ob man seinem Hund Getreide gibt oder nicht.

Die korrekte Handhabung?

Häufiger Futterwechsel kann den Verdauungstrakt belasten und zu allergischen Reaktionen oder Magen-Darm-Erkrankungen führen. Man kann jedoch abwechselnd zwei verschiedene Futterarten kombinieren – z. B. morgens Dosen- oder Trockenfutter und abends Selbstgekochtes oder BARF. Ein Futterwechsel ist nur dann notwendig, wenn bei dem Hund eine Erkrankung diagnostiziert wurde, die eine bestimmte Ernährungsweise oder Diät voraussetzt. Auch bei Verweigerung der Nahrungsaufnahme kann eine Umstellung auf ein anderes Futter helfen. Im Grunde sollte ein Futter gewählt werden, das vom Hund gerne gefressen und gut vertragen wird sowie alle nötigen Nährstoffe liefert.

Was tun bei Allergien, Übersäuerung oder empfindlichem Magen?

Im Vergleich zu Fertigfutter ist das Eiweiß von Rohfleisch für Hunde besser verdaulich. Barfen kann bei empfindlichen Tieren durchaus sinnvoll sein. Fehler in der Zubereitung können durch eine tierärztliche Ernährungsberatung und Bedarfsanalyse vermieden werden. Kranke und ältere Hunde benötigen z. B. andere Stoffe als Hunde im Wachstum. Vor allem bei Tieren mit Nierenerkrankungen kann eine an ihre Bedürfnisse angepasste Ernährung helfen. Ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt stört die Darmflora. Hier sollte man Zucker und künstliche Zusatzstoffe im Futter meiden und ein spezielles Probiotikum verabreichen. Hunde können auf jede Art von Futter oder Inhaltsstoffe allergisch reagieren. Dies macht sich vor allem durch Verdauungsstörungen und Hautprobleme bemerkbar. Meist kann die Allergie mit einer Eliminationsdiät bekämpft werden. Oft hilft auch antiallergenes Fertigfutter.
 

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