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Frühjahrsputz leicht gemacht

Hilfreiche Tipps für die Großreinigung

Der Frühling ist die beste Zeit, um die Wohnung wieder einmal gründlich durchzuputzen. Mit diesen Tipps für den Frühjahrsputz wird die Arbeit zum Vergnügen.

Alle Jahre wieder bringen Menschen überall auf der Welt ihre Häuser oder Wohnungen im Frühling auf Vordermann. Doch was hat es mit diesem Ritual auf sich, wo fängt man beim Putzen am besten an und wie wird der Frühjahrsputz zu einer Lieblingsbeschäftigung – und nicht zu einer lästigen Pflicht? Wir haben die Antworten auf all diese Fragen.

Woher kommt der Begriff „Frühjahrsputz“?

Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde noch mit offenem Feuer gekocht und geheizt. Im Winter sammelte sich der Ruß und Staub auf Böden, Wänden und Möbeln, da die Türen und Fenster wegen der kalten Temperaturen geschlossen bleiben mussten. Sobald es im März und April wärmer wurde, begannen die Frauen mit einem Großputz, um Ruß, Asche und Schmutz zu entfernen. Auch schwere Wolltextilien wurden damals nur im Frühling gewaschen, da sie dann schneller trocken wurden. Die Tradition des Frühjahrsputzes war geboren und wird auch heute noch von vielen Frauen und Männern zu dieser Jahreszeit ausgeübt. Heute legt man sich mit dem Datum jedoch nicht mehr so fest und macht den Großputz auch schon mal im Sommer oder Herbst. 

Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Frühjahrsputz?

Man sollte nicht erst warten, bis die Wohnung komplett in Chaos und Staub versunken ist, um mit dem Großputz zu beginnen. Sonst ist man schnell überfordert. Decken Sie sich ungefähr eine Woche vor dem geplanten Frühjahrsputz mit den nötigen Putz-Utensilien ein und nehmen Sie sich für den geplanten Tag (oder das geplante Wochenende) nichts anderes vor. Je strukturierter Sie an die Sache herangehen, desto schneller geht das Putzen von der Hand. Teilen Sie bestimmte Aufgabenbereiche zwischen Ihnen und Ihrem:Ihrer Partner:in bzw. Ihren Mitbewohner:innen auf und legen Sie los. Während Sie sich zum Beispiel um die Oberflächen und den Großputz kümmern, könnte der bzw. die andere in der Zwischenzeit die sogenannten Spezialaufgaben übernehmen. Dazu zählt Kühlschrank und Backofen reinigen ebenso wie Teekocher oder Kaffeemaschine entkalken und Fenster bzw. Spiegel putzen. Ob an dem Tag des Frühjahrsputzes März, April oder Mai auf dem Kalenderblatt steht, ist ihnen überlassen. 

Wie geht man den Frühjahrsputz am besten an?

Ein paar Wochen vor dem Großputz ist der beste Zeitpunkt, um wieder einmal gründlich auszumisten. Trennen Sie sich von alten Zeitungen, Kosmetikartikeln, Kleidungsstücken und schlecht gewordenen Lebensmitteln. Es tut so gut, wieder Platz für Neues zu schaffen oder einen etwas minimalistischeren Lebensstil auszuprobieren. Machen Sie drei verschiedene Stapel: mit Produkten, die Sie wegwerfen, Dingen, die Sie herschenken oder spenden wollen, und solchen, die man eventuell noch verkaufen kann. Erstellen Sie eine To-do-Liste und arbeiten Sie diese Schritt für Schritt ab. Eine Liste mit Etappenzielen gibt einen guten Überblick über das Gesamtprojekt. Um eine Überforderung zu vermeiden, sollte man ein Zimmer nach dem anderen abarbeiten und nach getaner Arbeit ein Häkchen hinter das To-do setzen. Das fühlt sich immer gut an! Nehmen Sie sich am besten ein ganzes Wochenende Zeit für den Frühjahrsputz und scheuen Sie sich nicht davor, Hilfe anzunehmen. So könnte man zum Beispiel für die Fenster einen professionellen Putz-Dienst anheuern. 

Was gehört zum Frühjahrsputz dazu?

Zu einem Großputz gehören: Fächer und Läden auswischen und wieder einräumen, Staub wischen und Bilderrahmen entstauben. Wenn die Sonne in die Wohnung scheint, ist die Staubschicht nicht zu übersehen, Glasflächen putzen, Armaturen entkalken und Fliesen putzen, Duschvorhang und Bad-Vorleger waschen, Spinnweben entfernen, Betten abziehen und Bettwäsche (sowie Polster, Decken und Matratzenschoner)waschen, Böden und Teppiche reinigen und feucht wischen, Fenster putzen und Vorhänge waschen, Filter und Fächer von Geschirrspüler, Waschmaschine und Staubsauger reinigen und Zimmerpflanzen abstauben und Blätter abspritzen. Wer sich schon immer gefragt hat, warum Reinigungspersonal so rasch mit dem Wohnungsputz fertig ist, sollte sich diesen Tipp merken: Beginnen Sie immer mit den schmutzigsten Bereichen in der Wohnung. Stauben Sie zuerst alle Oberflächen ab, bevor Sie saugen und wischen. In der Zwischenzeit können Sie bereits Toilette, Waschbecken, Wanne oder Dusche mit einem Reiniger einsprühen, damit das Produkt einwirken kann. Dasselbe gilt für die Oberflächen in der Küche. Wer sich trotzdem unsicher ist, mit was begonnen werden sollen, kann sich an diese Schrittanleitung halten:

Schritt 1: Fenster putzen

Nehmen Sie sich Zeit für den Fensterputz. Ein Mikrofasertuch und ein Glasreiniger ist alles, was Sie dafür brauchen. Vergessen Sie nicht, auch die Fensterbretter und -rahmen mit einem feuchten Schwamm abzuwischen sowie die Jalousien zu putzen und die Vorhänge in der Waschmaschine zu waschen.

Schritt 2: Staub wischen

Gerade im Sommer ist die Staubschicht nicht zu übersehen. Doch anstatt nur schnell mit einem Staubtuch über die Oberflächen zu wischen, lohnt es sich, Regale aus- und Kommoden abzuräumen und gründlich Staub zu wischen. Bilderrahmen oder die Zwischenräume der Heizkörper erreicht man am besten mit einem Staubwedel. 

Schritt 3: Küche putzen

Neben dem Putzen der Arbeitsflächen und Küchenregale sollte man auch Kühlschrank, Ofen und Geschirrspüler einer gründlichen Reinigung unterziehen. Verwenden Sie ein spezielles Reinigungsmittel für das Säubern der Spülmaschine und einen Backofenreiniger, um verbrannte Essensreste und Fett rückstandslos zu entfernen. 

Schritt 4: Badezimmer putzen

Auch für die Waschmaschine gibt es eigene Pulver, die Kalk, Schmutz und schlechte Gerüche beseitigen. Mit einem speziellen Badezimmerreiniger werden Duschwände, Badewanne und Waschbecken wieder strahlend sauber. Duschvorhang und Badteppiche sollten auch regelmäßig gewaschen werden.

Schritt 5: Boden aufwischen

Kein Sommerputz ist komplett ohne eingehende Reinigung des Bodens. Teppiche sollten ein- bis zweimal pro Jahr zur Teppichreinigung gebracht werden. Kleine Flecken kann man rasch mit einer Fleckenbürste beseitigen. Wer nach dem Staubsaugen seinen Parkett- oder Laminatboden mit einem speziellen Reiniger aufwischt, sorgt dafür dass das Material nicht so schnell abnutzt. 

Wie macht Frühjahrsputz Spaß?

Sorgen Sie für gute Stimmung, indem Sie für den großen Putztag eine Playlist auf Spotify zusammenstellen oder Ihren Lieblings-Podcast aufs Smartphone laden. So macht der Frühjahrsputz gleichviel mehr Spaß und die Zeit vergeht schneller. Achten Sie außerdem darauf, immer wieder Pausen einzulegen – auch wenn es nur fünf Minuten sind. Gönnen Sie sich einen Kaffee oder Tee und begutachten Sie Ihre bisherigen Erfolge. Mittags könnte man für die gesamte Putztruppe Pizza bestellen und sich abends vielleicht schon mit einer Auszeit in der frisch geputzten Badewanne belohnen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, auch wenn man anfangs das Gefühl hat, nie fertig zu werden.

Worauf sollte man sonst noch achten?

Es klingt vielleicht eigenartig, aber achten Sie beim Putzen auch auf die richtige Kleidung. Die meisten Haushaltsunfälle passieren, weil man mit zu weiter Kleidung irgendwo hängenbleibt. Leggings und ein eng anliegendes Shirt sowie Schuhe mit rutschfester Sohle sind optimal, um Unfälle zu vermeiden. Weiters kann man beim Neusortierendes Kleiderschranks und der Schreibtischschubladewichtige Kleidungsstücke und Dokumente bereits so anordnen, dass diese schnellgriffbereit sind, wenn man zum Beispiel ins Krankenhaus muss oder sonstige Notfälle eintreten. 

6 Tipps für einen nachhaltigen Frühjahrsputz wie von Omi

Last but not least, ist es wichtig beim Frühjahrsputz auch auf die Umwelt zu achten. Deshalb kombinieren wir die besten 6 Haushaltstipps unserer Omis mit den nachhaltigen Reinigungsmitteln von bi good: 

1. Kühlschrank: Bakterien und Gerüchebeseitigen

Durch die Lagerung verschiedener Lebensmittel – teilweise schnell verderblich – können leicht Schimmel, Bakterien und Keime entstehen. Das ist nicht nur ein hygienisches, sondern auch ein olfaktorisches Problem. In jedem Fall zum Nase rümpfen. Umso wichtiger ist es, den Kühlschrank circa alle 2-3 Monate gründlich zu reinigen. Nachdem alle Lebensmittel ausgeräumt und aussortiert sind, geht es an die Grundreinigung: Mischen Sie Essigreiniger mit Wasser. Entfernen Sie dann alle Einlagen und Gitter. Sie werden - ebenso wie die Kühlschrank-Innenflächen – gründlich mit der Mischung abgeschrubbt. Essig beseitigt übrigens nicht nur alle Gerüche, sondern reinigt und desinfiziert. Damit der Kühlschrank lange geruchsbefreit bleibt, gibt es noch Oma‘s Geheimtipp: Füllen Sie einen alten, aber gewaschenen Seidenstrumpf mit gemahlenem Kaffee und legen Sie Ihn in den Kühlschrank. Kaffee hat nämlich die hervorragende Eigenschaft Gerüche buchstäblich aus der Luft zu saugen. Verpackt im Strumpf bröselt dann auch nichts auf die Ablageflächen.

2. Geschirrspüler: Spülkraft und Frischeoptimieren

Spülgang um Spülgang befreit der Geschirrspüler Essensreste und Fett von unseren Tellern. Je öfter wir mit einem Schnell- oder Eco-Programm spülen lassen, desto schneller lagern sich Fette und Essensreste in den Schläuchen ab. Denn vor allem Fette werden nur mit hohen Temperaturen wirklich restlos gelöst.

Der Geschirrspüler verliert in Folge nicht nur an Spülkraft, sondern beginnt auch zu müffeln. Daher sollten Sie ihrem Geschirrspüler ab und an einen Reinigungswaschgang gönnen. Füllen Sie ein Geschirrspültab in den vorgesehenen Behälter und vergewissern Sie sich, dass das Regeneriersalz gefüllt ist.

Oma‘s Geheimtipp: Nun legen Sie die Schale einer Zitrone in den Besteckkorb. Sie sorgt für angenehme Frische im Spülgerät. Wählen Sie nun das intensivste Spülprogramm aus! So lösen sich Fette und Schmutzreste aus allen Ecken und Schläuchen.

3. Möbel & Böden: Schwarze Streifenausmerzen

Schwarze Streifen am schönen Boden: Wenn schwarze Sohlen ihre Spuren hinterlassen, ist das besonders ärgerlich.

Oma‘s Geheimtipp: Alkohol und Öl. Mit einer hochprozentigen Flasche Whiskey (über 40% Alkohol) und einem pflegenden Hautöl kann jedem Fleck auf glatten Flächen der Gar ausgemacht werden. Versuchen Sie es zuerst mit Öl, denn viele Stoffe sind fettlöslich. Wenn Sie danach mit hochprozentigem Alkohol arbeiten verschwinden auch die letzten Reste auf. Sogar Edding-Stift lassen sich so entfernen.

4. Teppiche: Farbe auffrischen

Im Gegensatz zu Polsterüberzügen kann man Teppiche nicht in die Waschmaschine stecken. Tag für Tag lagern sich Hautschüppchen, Staub und Dreck tief in den Teppichfasern ab. Die Farbe verblasst, der Grauschleier ist unübersehbar. Also was tun? Auch hier gibt es ein wirkungsvolles Haushalts-Rezept: Erst wird der Teppich gründlich abgesaugt.

Oma‘s Geheimtipp: Feuchten Sie nun ein großes Bettlaken gut durch. Dafür verwenden Sie ein Flüssigwaschmittel, dass Sie mit Wasser verdünnen. Legen Sie nun das Bettlaken auf den Teppich. Aggressionsabbau gefällig? Schlagen Sie zu! Klopfen Sie den Teppich nun mit einem Teppichklopfer gründlich durch. Durch das Waschmittel löst sich tiefsitzender Staub, der Teppich riecht angenehm und die Farbe frischt auf. Sie werden staunen!

5. Teppichböden: Flecken entfernen

Teppiche sorgen für den Wohlfühlfaktor im trauten Heim. Doch irgendwie scheinen sie Flecken magisch anzuziehen. Gott sei Dank gibt es einen einfachen, unkomplizierten Trick: Glasreiniger! Durch den Alkoholanteil lösen sich Flecken einfach auf. Auch die schwierigen wie Rotwein, Kaffee, Blut oder Schuhcreme können so bearbeitet werden.

Oma‘s Geheimtipp: Für eine effektive Fleckenentfernung wird der Glasreiniger großzügig auf die Fläche gesprüht. Der Reiniger sollte etwa eine Minute einwirken, nun löst er die Partikel des Flecks aus dem Teppich. Im Anschluss wird der Fleck mit einem sauberen und fuselfreien Tuch aus dem Teppich heraus gerieben. Sind noch Rückstände sichtbar, kann das Vorgehen auch wiederholt werden. Die gereinigte Fläche sollte etwa fünf Minuten lang trocknen, dann wird sie mit einem Staubsauger von den restlichen Rückständen befreit. Je frischer der Fleck, desto wirkungsvoller die Methode.

6. Abfluss: Blockaden lösen

Wenn das Wasser nicht abfließen will, staut sich der Schmutz im Waschbecken. So bekommt man jeden Abfluss wieder frei: Schrauben Sie das Eckstück unter dem Waschtisch auf und greifen Sie mit einem Handschuh in das Rohr um zu erfühle ob sich dort etwas Festes befindet. Hier könnten sich Peelingreste, Zahnpasta, Haare oder Plastikteilchen zu einem Brocken vermengt haben. Tasten Sie nun das Eckstück ab, um zu sehen, ob Sie was zu fassen bekommen. Ist das Eckstück frei und wieder angeschraubt, geht es ans Putzen. Dafür müssen Sie jedoch nicht mir der Rohrbürste anrücken.

Oma‘s Geheimtipp: Kippen Sie ein Päckchen Backpulver in den Abfluss und gießen Sie einen 1/8 Liter Essigreiniger dazu. Die sprudelnde Säure löst alle Ablagerungen aus dem Rohr. Ruhig über Nacht einwirken lassen und morgens heiß nachspülen. Sind die harten Fälle erst mal beseitigt, geht es wie gehabt mit dem Staubsauger, Wischmob und Staubtuch weiter.

Weitere hilfreiche Tipps rund um den Haushalthaben wir in diesem Tutorial für Sie vorbereitet:

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