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Allergien beim Baby vorbeugen

So unterstützt du das Immunsystem deines Babys.

Weltweit haben sich Allergien in den letzten 50 Jahren verdreifacht. In Österreich erkranken 25 bis 30 Prozent aller Kinder und Jugendlicher an einer Allergie. Das sind 450 000 bis 500 000 Betroffene. Was du tun kannst, um Allergien aktiv vorzubeugen, verraten wir dir hier.

Sind Dreckspatzen gesünder?

Allergien sind auf dem Vormarsch. Aber es gibt sinnvolle Maßnahmen zur Vorbeugung. So kannst du das Risiko für eine Erkrankung deines Babys deutlich senken.


Während Säuglinge vor allem von Nahrungsmittelallergien betroffen sind, leiden Vorschulkinder am meisten unter Pollenallergien. Dabei ist noch gar nicht ganz geklärt, weshalb Allergien zunehmen. Aktuelle Studien zeigen aber, dass du aktiv vorbeugen kannst und zwar schon ab der Schwangerschaft und im Babyalter. Denn die ersten 1000 Tage eines Kindes – beginnend mit seiner Zeugung – sind dabei enorm wichtig.

Allergieprophylaxe lohnt sich übrigens auch für Familien, die nicht genetisch vorbelastet sind. Denn grundsätzlich kann jedes Baby eine Allergie entwickeln. In allergiefreien Familien entwickelt immerhin noch jedes sechste bis siebte Baby im Laufe seines Lebens eine Allergie. Und außerdem: Wer die Empfehlungen zur Vorbeugung ernst nimmt, senkt damit nicht nur das potenzielle Allergierisiko, sondern fördert damit auch insgesamt die gesunde Entwicklung des Babys.

Entspannt durch die Schwangerschaft

Glückliche und wenig gestresste Schwangere geben ihrem Baby bereits über die Nabelschnur positive Immunstoffe ab. Über diese „Leitung“ kommt das Ungeborene auch mit den ersten Nahrungsmittelbaustoffen in Kontakt und kann lernen, damit umzugehen. Deshalb hat auch die Ernährungswissenschaft umgedacht.


Hieß es früher, Mütter sollten in der Schwangerschaft auf häufige Allergieauslöser wie Milch, Ei, Fisch oder Soja verzichten, weiß man heute, dass das kindliche Immunsystem über die Nabelschnur oder später die Muttermilch mit geringen Mengen dieser Stoffe in Kontakt kommt. Dadurch kann es sich sanft daran gewöhnen, ohne allergisch zu reagieren.

Stillen schützt

Studien zeigen, dass Kinder seltener Allergien bekommen, wenn sie mindestens bis zu Beginn des 5. Monats voll gestillt wurden. Falls sich doch Allergien entwickeln, sind diese bei gestillten Kindern in der Regel weniger heftig. Wenn du dein Baby nicht stillen kannst oder möchtest, gib ihm in den ersten Monaten eine passende Säulingsanfangsnahrung.


Für allergiegefährdete Babys wurden HA-Nahrungen (hypo- allergene Nahrungen) entwickelt, bei denen das Eiweiß der Milch so aufgespaltet ist, dass Eiweißbausteine entstehen, die der Organismus des Babys als weniger fremd empfindet. Dadurch helfen HA-Nahrungen, das Risiko von Allergien zu vermindern. Schritt für Schritt zum Erfolg: So klappt's mit dem Stillen.

Sauber, aber nicht steril

Eine bekannte Studie belegt, dass Bauernkinder, die im Stall mit vielen Keimen in Berührung kommen, weniger oft Allergien bekommen, als Stadtkinder, die in einer sterileren Umgebung aufwachsen. Dennoch können natürlich auch Keime krank machen. Für den Haushalt bedeutet das, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Werden alle Oberflächen ständig mit antibakteriellen Reinigern bearbeitet, können sich sogar Bakterienresistenzen bilden. In der Küche ist Sauberkeit allerdings an manchen Stellen besonders wichtig. Gebrauchte Küchentücher können bis zu vier Millionen Keime enthalten.

Wichtig ist auch die wöchentliche Kühlschrankreinigung. Dort können sich pro Quadratzentimeter Fläche bis zu zehn Millionen Bakterien tummeln. Vermeide Haushaltsreiniger in Sprayform, deren Partikel vom Baby eingeatmet werden könnten. Auch Raumsprays zur Luftreinigung sind in Haushalten mit kleinen Kindern nicht ideal. Sie können zu Duftstoffallergien führen. Kennen Sie schon unsere grüne Eigenmarke bi good mit umweltfreundlichen und nachhaltigen Haushaltsprodkten?

Gesünder wohnen

Achte in deiner Wohnung auf eine gesunde Umgebung. Streiche das Kinderzimmer mit lösungsmittelarmen Farben und Lacken. Bevorzuge Holzböden statt Kunststoff oder Spannteppich. Gibt es Schimmelschäden oder „feuchte“ Stellen in der Wohnung? Lass diese entfernen.

Lüfte regelmäßig bei weit geöffnetem Fenster. Und halte die Wohnung rauchfrei. Passivrauchen erhöht das Risiko an Asthma zu erkranken. In puncto Haustiere gilt: Babys mit einem erhöhtem Allergierisiko sind in einer katzenfreien Umgebung besser aufgehoben. Hunde gelten als etwas weniger problematisch.

Schutz vor Milben

Eine weitere potenzielle Gefahrenquelle im Haushalt sind Hausstaubmilben. Diese mikroskopisch kleinen Verwandten der Spinnen leben von abgestorbenen Hautschuppen. Der von ihnen produzierte Kot ist für die Allergie verantwortlich.

Die möglichen Reaktionen reichen von Niesanfällen bis hin zu chronischem Asthma, Bronchitis und Neurodermitis. Beuge vor, indem du im Schlaf- und Kinderzimmer häufig lüftest. Verzichte auf Staubfänger wie Teppiche, Vorhänge, Polstermöbel, große Stofftiere und großblättrige Pflanzen. Bettwäsche, Bettzeug und Matratzen gibt es auch für Allergiker.

Alle Überzüge sollten regelmäßig heiß gewaschen werden. Die Matratze kann mit einem milbendichten Bezug ausgestattet werden. An kalten, sonnigen Tagen ist Lüften besonders effektiv, denn Kälte und UV-Licht töten Milben ab.

Keine Angst vor Impfungen

Immer wieder wird behauptet, Impfungen würden das Immunsystem von Säuglingen überlasten und deshalb Allergien auslösen. Zahlreiche seriöse Studien widerlegen das. Ärzte empfehlen deshalb, auch allergiegefährdete Säuglinge impfen zu lassen.


Baby-Tipp: Allergien erkennen

Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeit des Immunsystems, auf bestimmte Umweltstoffe (Allergene), die eigentlich völlig harmlos sind. Sie kann in jedem Alter auftreten. Je öfter das Kind mit dem allergieauslösenden Stoff (Allergen) in Kontakt kommt, umso schneller können sich Beschwerden entwickeln. Die Symptome reichen je nach Art der Allergie von tränenden, brennenden Augen über Hautausschläge und Magen-Darm-Beschwerden bis zu Heuschnupfen und asthmatischen Beschwerden. Betroffene gehen am Besten zu einem Arzt, der auf die Behandlung von Allergien bei Kindern spezialisiert ist. Solche pädiatrischen Allergologen kennen die neuesten Therapien und können dich am besten beraten. 

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