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Babyfläschchen unterwegs zubereiten

Die besten Tipps

Zuhause gelingt das Zubereiten des Fläschchens problemlos, doch wenn man unterwegs ist, ist das eine ganz andere Sache. Wer Babyfläschchen unterwegs zubereiten möchte, sollte diese Tipps berücksichtigen.

Stillende Mütter haben definitiv Vorteile, wenn sie ihre Babys unterwegs versorgen müssen. Dann muss lediglich ein ruhiges Plätzchen zum Stillen gesucht werden, und bald ist das Kleine wieder satt. Mütter, die nicht stillen können oder wollen, haben es da schon etwas schwerer, wenn sie unterwegs sind. Man muss nicht nur viel mehr einpacken, sondern auch Dinge wie die richtige Temperatur, Pulvermenge und Hygiene berücksichtigen. Babyfläschchen unterwegs zubereiten ist aber keine Hexerei. Wir erklären, wie’s geht!


Wie kann man Babyfläschchen unterwegs zubereiten?

Das Wichtigste ist eine perfekt ausgestattete Wickeltasche. Es gibt nichts Schlimmeres, als das Baby unterwegs füttern zu müssen und zu bemerken, dass ein paar wichtige Utensilien fehlen. Achten Sie darauf, stets zwei sterilisierte Babyfläschchen mitzunehmen, falls eine auf den Boden fällt. Kochen Sie bereits zuhause die Menge an Wasser ab, die ins Fläschchen kommen soll. Füllen Sie etwa die Hälfte des Wassers mit ungefähr 50 Grad in eine Thermoskanne um und lassen Sie den Rest des Wassers abkühlen. Füllen Sie das abgekühlte Wasser in das Babyfläschchen und verstauen Sie Thermoskanne und Flasche in der Wickeltasche. Für die Aufbewahrung des Milchpulvers können Sie einen sogenannten Milchpulverportionierer benutzen. Hier kann das genau portionierte Milchpulver sicher aufbewahrt werden. 

Unterwegs muss dann einfach nur noch das heiße Wasser bis zur gewünschten Trinkmenge eingefüllt und das Milchpulver hinzugefügt werden. Anschließend gut durchschütteln und die Trinktemperatur (37 Grad) entweder mit einem kleinen Küchenthermometer oder am Handgelenk testen. Es sollte sich warm, aber nicht zu heiß anfühlen. Wichtig: Vergessen Sie nie, auch den Deckel und das Abdichtungsplättchen des Babyfläschchens mitzunehmen, sonst wird das Durchschütteln zu einer spritzigen und schwierigen Angelegenheit. 

Welche Hygienemaßnahmen sind zu berücksichtigen?

Sind Babys unter 6 Monate alt, haben sie irgendwelche Unverträglichkeiten oder neigen sie zu Koliken, muss man die Hygienemaßnahmen besonders ernst nehmen. Abgekochtes Wasser ist hier ein Muss. Die Fläschchen – egal ob aus Plastik oder Glas – müssen immer steril sein. Sind die Babys schon etwas älter (ab 1 Jahr), kann zum Abkühlen auch Mineralwasser aus der Flasche oder Wasser aus dem Hahn (mit guter Trinkwasserqualität) verwendet werden. Bei den Fläschchen reicht es dann meist aus, sie nach dem Trinken gut mit einem speziellen Baby-Reinigungsmittel, einer Reinigungsbürste und warmem Wasser abzuwaschen. Sie müssen dann nur noch ein- bis zweimal pro Woche ausgekocht bzw. im Desinfektionsgerät sterilisiert werden. Für unterwegs sind Flaschen aus Plastik besser geeignet, weil sie leichter sind und nicht so schnell kaputtgehen können. Überhaupt soll man Glasflaschen immer auf Sprünge kontrollieren. Vom Nachhaltigkeitsfaktor her sind Glasflaschen natürlich besser. Plastikflaschen und -sauger müssen regelmäßig, am besten alle zwei bis drei Monate, ausgetauscht werden. 

Wie lassen sich Babyflaschen unterwegs warmhalten?

Falls man mit der Familie z. B. eine längere Autoreise unternimmt, gibt es am Markt inzwischen schon Flaschenwärmer, die einfach und unkompliziert an den Zigarettenanzünder angeschlossen werden können. Darin können natürlich auch Breigläschen aufgewärmt werden. Auf keinen Fall zuhause bereits eine Milchflasche vorbereiten und fertig mitnehmen. Spätestens nach einer halben Stunde muss diese Milch weggeschüttet werden, weil sich rasch Bakterien und Keime bilden können. Auch daheim sollte das Fläschchen jedes Mal frisch zubereitet werden.

Wer während der kalten Jahreszeiten länger draußen unterwegs ist, könnte auch seinen Babykostwärmer mitnehmen (falls dieser nicht zu groß und zu sperrig ist). Die meisten Café- oder Lokalbesitzer haben nichts dagegen, wenn man das Gerät kurz am Strom anschließt, um das Fläschchen zu erwärmen. 

Welche zusätzlichen Möglichkeiten gibt es?

Wenn es unkompliziert und schnell gehen muss, kann man auch eine trinkfertige Pre-Milch (z. B. von Aptamil oder Hipp) mitnehmen und bei Bedarf die gewünschte Menge ins Fläschchen umfüllen. Die meisten Produkte enthalten 200 ml Milch. Reste der Pre-Milch sollten weggeschüttet oder innerhalb von 30 Minuten aufgebraucht werden. Der Vorteil dieser Produkte ist, dass man nicht den halben Hausstand einpacken muss. Wer sein Babyfläschchen unterwegs zubereiten muss, findet keine einfachere und bessere Methode. Im Winter könnte es sein, dass man das Fläschchen noch kurz aufwärmen muss, aber im Frühjahr bzw. Sommer kann man dem Kleinen den Inhalt bei „Zimmertemperatur“ geben. Achten Sie darauf, die Pre-Milch gut durchzuschütteln, bevor Sie sie umfüllen. Sollten Sie Flocken oder einen eigenartigen Geruch bemerken, muss der komplette Inhalt weggeschüttet werden. Außerdem sollte die Milch auf Urlaubsreisen nicht im 30 Grad warmen Auto gelagert werden.

Tipps für den Urlaub

Nehmen Sie für den Urlaub ausreichend viele Milchpulver-Packungen mit, falls es Ihre bevorzugte Marke in dem jeweiligen Reiseland nicht gibt. Manchmal haben Produkte von ein und derselben Marke unterschiedliche Namen (z. B. Nutrilon statt Aptamil in Frankreich und Belgien). Besorgen Sie sich einen Reise-Wasserkocher und genügend stilles Wasser in Flaschen, sollte die Trinkwasserqualität im Zielland nicht der Ihres Heimatlandes entsprechen. Auch das Wasser aus den Flaschen muss zur Zubereitung des Fläschchens abgekocht werden, es sei denn, Sie verwenden stilles Wasser, das speziell für Babynahrung geeignet ist. Vergessen Sie außerdem nicht darauf, genügend saubere und sterilisierte Sauger und Babyflaschen einzupacken. Diese sollten Sie im Urlaubsland auch mit Wasser aus der Flasche auskochen.

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