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Projekt Periodenarmut

Für einen offenen Umgang mit der Menstruation

Die regelmäßige Verfügbarkeit von Hygieneprodukten für Mädchen und Frauen ist nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. Die Stadt Wien hat deshalb das „Projekt Periodenarmut“ ins Leben gerufen, an dem sich auch BIPA beteiligt.

Raus aus der Tabuzone!

Die monatlichen Kosten für Hygieneprodukte, wie Binden, Tampons oder Slipeinlagen, sind für viele Frauen eine finanzielle Belastung. Deshalb startet die Stadt Wien, genauer das Wiener Programm für Frauengesundheit und die Frauenabteilung der Stadt Wien, ein Pilotprojekt gegen Periodenarmut. An vier Orten im 20. Wiener Gemeindebezirk (Jugendeinrichtung, Sozialmarkt, Bezirksamt und Migrantinneneinrichtung) können sich Mädchen und Frauen im Zeitraum von September bis Dezember 2021 aus einer „Red Box“ gratis Tampons und Binden nehmen. Geplant sind jeweils 100 Päckchen Tampons und 100 Päckchen Binden pro Standort/Monat. Außerdem finden die Frauen dort Informationsmaterial zu Menstruation und Verhütung. Damit möchte die Stadt Wien einen Beitrag zur Enttabuisierung der Menstruation leisten. 

Gemeinsam stark

BIPA unterstützt nicht nur das Projekt Periodenarmut, sondern stellt auch Frauen und Mädchen seit Anfang 2021 an der Kassa auf Nachfrage einen Menstruations-Artikel für den aktuellen Gebrauch gratis zur Verfügung. Dieses Angebot gilt auch für alle BIPA Mitarbeiter:innen während der Arbeitszeit. Die Menstruation ist nichts, wofür man sich schämen muss, und muss endlich enttabuisiert werden! Hier geht die Stadt Wien mit gutem Beispiel voran, denn gerade wenn das Geld knapp ist, stehen für viele Frauen Hygieneprodukte als Letztes auf der Einkaufsliste. Laut einer Studie von „The Female Company“ gibt eine Frau im Leben durchschnittlich 1.400 Euro für Binden, Tampons & Co aus. Das beinhaltet jedoch noch nicht die Kosten für Mittel gegen Regelbeschwerden. Private Spenden sind daher in Frauenhäusern, Flüchtlings- oder Sozialeinrichtungen immer gerne gesehen. Achten Sie z. B. auf Sonderaktionen bei Hygieneprodukten oder nehmen Sie beim nächsten persönlichen Einkauf gleich ein, zwei Packungen mehr mit, die Sie spenden wollen (bzw. für eine zukünftige Spende sammeln). 

Aufklärungsarbeit leisten

Wenn man bedenkt, was im weiblichen Körper im Vorfeld der Menstruation passiert und was für eine Bedeutung ihr zu Gute kommt (denn ohne sie gäbe es uns nicht) müsste man der Regel einen höheren Stellenwert zuordnen. Trotzdem ist Menstruation nach wie vor oft negativ behaftet, obwohl es doch etwas ganz Natürliches ist. Gerade was das Thema Frauengesundheit betrifft, bedarf es mehr Aufklärungsarbeit von Eltern und Lehrer:innen. Das Projekt „Ready for Red“, eine von „Erdbeerwoche“ entwickelte Lernplattform zur Menstruationsaufklärung an österreichischen und deutschen Schulen, will junge Mädchen und Burschen informieren und ihnen einen gesunden Umgang mit dem weiblichen Körper vermitteln. Nicht selten mangelt es an Wissen über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Regelschmerzen sowie an allgemeinen Informationen zum Thema Menstruation. Mehr zum Thema findet man in Büchern wie „Das Tage-Buch. Die Menstruation – alles über ein unterschätztes Phänomen“ von Heike Kleen oder „Periode ist politisch. Ein Manifest gegen das Menstruationstabu“ von Franka Frei. 

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