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Fasten für Frauen

So gesund sind Essenspausen

Der weibliche Körper und das Fasten. Wie Frauen ihrem Zyklus gemäß richtig fasten und der Unterschied zwischen Fasten und Intervallfasten.

Eines sollte vorab klar sein, das Fasten hat viele gesundheitliche Vorteile. Und mit der 16:8-, 18:6- oder 14:10-Methode ist Intervall- oder intermittierendes Fasten derzeit in aller Munde. Aber auch Heilfasten, Basenfasten & Co sind beliebter denn je zuvor. Und gerade der Februar, der Beginn der traditionellen Fastenzeit, die von Aschermittwoch bis Ostern dauert, ist für viele der Anstoß zu 40 Tagen des Verzichts, die auch der Gesundheit zugutekommen sollen. 

Wie reagiert der weibliche Körper auf das Fasten?

Bisher hat man sich wenig Gedanken darüber gemacht, ob und warum Frauen anders fasten sollten als Männer. Mittlerweile weiß man jedoch, dass der Verzicht auf Nahrung die Hormone ganz schön durcheinanderbringen kann – bei Frauen nämlich stärker als bei Männern, da unser Hormonhaushalt erheblich anders aufgebaut ist.
Hormone haben einen starken Einfluss auf den Stoffwechsel und damit einhergehend auch auf unsere Körperfunktionen. Durch den Verzicht auf Nahrung über einen längeren Zeitraum schaltet der Körper in eine Art Überlebensmodus und lässt Adrenalin- und Cortisolspiegel ansteigen.
Gleichzeitig werden die für uns Frauen so wichtigen Sexualhormone Östrogen und Progesteron heruntergefahren und auch die Produktion anderer Hormone läuft auf Sparflamme. Ein Ungleichgewicht des Hormonhaushaltes ist die Folge, der auch den Menstruationszyklus und die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen kann.

Gesundheitstipp: Frauen leiden hormonbedingt häufiger unter Verdauungsbeschwerden als Männer. Aber auch Stress kann sich negativ auf das Wohlbefinden auswirken, hier kann Entspannung gut entgegenwirken. Gegen Verdauungsprobleme helfen etwa tägliche Spaziergänge verbunden mit meditativer Musik, bewusstes Kauen beim Essen (bis zu 30 Mal), regelmäßig viel zu trinken und Ballaststoffe in die Ernährung einzubauen. Auch die BI LIFE Flohsamenschalen können eine gesunde Verdauung unterstützen. 

Der Unterschied zwischen Fasten und Intervallfasten

Fastenkur

Unter einer Fastenkur versteht man Tage oder Wochen ohne oder mit sehr verringerter und spezifischer Nahrungsaufnahme. Diese Kuren wie Buchinger Heilfasten, die F.X. Mayr-Kur oder eine ayurvedische Panchakarma-Kur finden im Idealfall unter fachkundiger Betreuung statt. Es gibt jedoch auch Fastenkuren für zuhause wie etwa Saftfasten, Basenfasten oder Detox-Kuren.

Fastentage

Man bestimmt für sich selbst 1–2 Tage in der Woche, in denen man keine feste Nahrung zu sich nimmt, sondern nur Kräutertees und/oder klare Suppen.

Intervallfasten

Bei dieser Form des Fastens verzichtet man zeitlich begrenzt, meist über Nacht, völlig auf Nahrung. Daher ergeben sich auf 24 Stunden aufgeteilt Zeitfenster im Verhältnis von beispielsweise 16:8, wo man dann etwa 16 Stunden auf Nahrungsaufnahme verzichtet und die restlichen 8 Stunden essen darf. 

Der ideale Fasten-Zeitpunkt im Zyklus der Frau

Genau genommen ist für Frauen die präovulatorische Phase die beste Zeitspanne, um eine Fastenkur zu machen. Sie beginnt mit dem Ende der Periode und dauert bis zum Eisprung. In dieser Phase haben die meisten Frauen kein gesteigertes Hungergefühl, wie es in der Heißhunger-Phase vor der Periode der Fall ist, und es fällt leichter, auf Nahrung zu verzichten.
Wie bereits oben erwähnt, kann intensives, zu häufiges und langes Fasten den Menstruationszyklus und die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen. Eine gesunde Fastenkur jedoch mit einer maximalen Dauer von 21 Tagen kann die Fertilität steigern. Unser Körper erkennt, dass die Not vorbei ist, es endlich wieder Nahrung gibt und man diese Situation schnell zur Schaffung von Nachkommen nutzen sollte. Das richtige Essen mit dem Zyklus kann also durchaus Sinn machen. 

So fastet man in den Wechseljahren richtig

Viele Frauen haben genau in dieser Phase ihres Lebens mit Menopausen-Symptomen wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Nährstoffmangel und Hitzewallungen zu kämpfen. Wenn man dem Körper hier auch noch ein strenges Fasten-Regime zumutet, kann das schnell zu viel werden.
Oft reicht schon der Verzicht auf Brot, Weißgebäck und Nudeln sowie das Weglassen von Alkohol, Kaffeegetränken und zuckerhaltigen Säften, um durch die ersparten Kalorien die Kilos purzeln zu lassen. Außerdem kann man ein sogenanntes sanftes Intervallfasten ausprobieren.
Versuchen Sie 12- bis 14-stündige Essenspausen und achten Sie immer auf Ihren Körper. Sollten sich die Wechselsymptome durch zu intensives Fasten verstärken, dann verkürzen Sie die Fastenzeiten. Essen Sie zum Beispiel um 18 Uhr die letzte Mahlzeit und dann um 8 Uhr ein gesundes und nahrhaftes Frühstück. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, um die wichtigsten Vitamine für Frauen zu sich zu nehmen.  

Nahrung und Getränke, die das Fasten begünstigen

Es stimmt schon, Entgiftung kann so guttun! Viel wichtiger jedoch als die Dauer des Nicht-Essens ist die Frage, was man zu sich nimmt. Man sollte während der Essenszeiten auf jede Menge Gemüse setzen. Dazu passen ausreichend sättigende und muskelaufbauende pflanzliche Proteine, die in Hülsenfrüchten und Getreide stecken. Außerdem braucht der Körper gute Fette wie etwa Olivenöl oder auch Ghee und ausreichend Wasser und Kräutertees. Wenn die Lust auf Fleisch oder Fisch groß ist, dann eignen sich hier Huhn und weißer Fisch. Am besten ist es, man kocht selbst und achtet darauf, dass die Zutaten regional, saisonal und frisch sind. 

Das ist während des Fastens tabu

Finger weg heißt es vom viel geliebten Snack zwischendurch, das sind nur leere Kalorien. Außerdem sollte man zuckerreiche, schnelle Kohlenhydrate aus Weißmehl und Alkohol auslassen. Des Weiteren verboten sind tierische Fette, rotes Fleisch und dunkler Fisch.  

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