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Intimpflege richtig gemacht!

Tipps für das optimale Pflegeprogramm down under

Produkte für den Intimbereich sind aus dem Beauty-Sektor nicht mehr wegzudenken. Doch bei der Intimpflege kann man auch vieles falsch machen. Wir zeigen Ihnen 8 Tipps.

Intimhygiene wurde in den letzten Jahren zum Trendthema in der Beauty- und Wellnessindustrie. Doch bei einer gesunden Scheidenflora reicht es vollkommen aus, sich im Intimbereich täglich nur mit Wasser zu waschen. Eine normale Scheidenflora hat einen pH-Wert zwischen 3,8 und 4,5. Dieser kann bei übertriebener Hygiene, nach Infektionen, hormonellen Veränderungen, Stress oder Antibiotika-Einnahme rasch ansteigen. Befindet sich der Wert im alkalischen Bereich, begünstigt das die Entstehung von „bösen“ Bakterien. Ausfluss, Brennen, Juckreiz, unangenehmer Geruch oder Infektionen sind die Folge. Das sind die besten Tipps für die Intimhygiene.

1. Beim Waschen gilt: Weniger ist mehr

Gewusst, dass die Scheide sauer ist? Und was bedeutet das für die Pflege? Die natürliche Scheidenflora besteht aus Milchsäurebakterien und dient als Abwehr von schädlichen Pilzen und Bakterien. Das saure Milieu der Vagina, welches durch die Milchsäurebakterien aufrechterhalten wird, spielt dabei eine große Rolle. Da das Scheidenmilieu saurer ist als das der normalen Haut, können herkömmliche Duschgels das saure Milieu der Vagina gefährden und Infektionen bekommen dadurch ein leichteres Spiel. Die Pflege des weiblichen Intimbereiches sollte daher ausschließlich mit Wasser oder mit für den Intimbereich speziellen Waschgels erfolgen. Denn eine gesunde Scheide reinigt sich ganz von selbst und sollte nicht mit Intimdeos, Feuchttüchern oder parfümiertem Toilettenpapier gesäubert werden. Außerdem wird empfohlen, ein eigenes Handtuch für die Intimzone zu benutzen. Es wird von Vaginalspülungen, Intimpflegecremes und Intimsprays abgeraten, da die natürliche Scheidenflora damit angegriffen wird.

Oft haben Frauen ein erhöhtes Bedürfnis nach Intimpflege. Das kann unter anderem auch mit dem vaginalen Ausfluss zusammenhängen. Dieser wird häufig zu Unrecht mit Schmutz assoziiert, obwohl er als Selbstreinigungsprogramm der Vagina verstanden werden kann. Er sorgt für eine optimale Schutzbarriere gegen Bakterien und Pilze und gibt Aufschluss darüber, wo man sich in seinem Zyklus gerade befindet. Wer ein Intimwaschprodukt benutzen möchte, verwendet ein pH-neutrales Produkt, das das Scheidenmilieu weiterhin sauer hält. So lässt sich Infektionen im Genitalbereich vorbeugen.

Sonderprogramm

Nach dem Sport oder Sex, während der Periode und bei starkem Schwitzen (vor allem im Sommer) ist ein zusätzlicher Waschgang unbedenklich. Die meisten Beschwerden im Intimbereich sind entweder auf mangelnde oder übertriebene Hygiene zurückzuführen. Mehr als zwei bis drei Mal pro Tag sollte allerdings nicht gereinigt werden. Bei Reizungen, Trockenheit oder Rötungen können Heilpflanzen wie Ringelblume oder Aloe vera Linderung verschaffen. Auch Kokosöl hat sich bei Trockenheit im Intimbereich bewährt. Sprechen Sie vor der Anwendung allerdings immer erst mit Ihrer Gynäkologin bzw. Ihrem Gynäkologen.

2. Intimrasur

Auch was die Intimrasur betrifft, gibt es immer mehr Neuheiten und Trends. Einerseits ist der „Busch“ wieder zurück, d. h. man lässt sein Schamhaar wieder wachsen. Andererseits werden Härchen nach wie vor akribisch mittels Wachs, Zuckerpaste oder Laser entfernt. Optimal wäre es seine Haare mit einem Trockenrasierer auf maximal zwei Millimeter zu stutzen. Denn der Intimrasur wird nachgesagt, dass sie sich positiv auf die Hygiene des Intimbereiches auswirkt, da es schwieriger ist Krankheitserreger von Schamhaaren zu entfernen.

Falls Sie sich für eine Rasur entscheiden, sollten Sie folgende Ratschläge beherzigen: 

  • Verwenden Sie scharfe und saubere Klingen.
  • Rasieren Sie immer in Wuchsrichtung.
  • Vermeiden Sie Trockenrasuren und die Verwendung von Enthaarungscremen oder sonstige Produkte mit Duft- bzw. Konservierungsstoffen.
  • Verwenden Sie Rasiergel ohne Zusatzstoffe.
  • Pflegen Sie Ihre Haut nach der Rasur mit einer milden After Shave Lotion, einem Körperöl oder Aloe-Vera-Gel.

Um Verletzungen vorzubeugen, kann man seinen Schambereich auch in speziellen Waxing-Studios enthaaren lassen. Es gibt jedoch schon ein Sortiment an hochwertigen Kaltwachsstreifen für die Bikini-Zone für zu Hause in gut sortierten Drogeriemärkten.


3. Wechseln für die Frische

Je feuchter der Intimbereich, desto attraktiver für …Keime! Bakterien und Pilze fühlen sich nämlich in feuchter und warmer Umgebung besonders wohl. Deshalb ist es wichtig, den Intimbereich trocken zu halten und täglich die Unterwäsche zu wechseln. Beim Material der Unterwäsche empfiehlt sich vor allem Baumwolle, da sie besonders saugfähig ist und bei 60 Grad Celsius gewaschen werden kann. Für die Badenixen unter uns heißt es ebenfalls: Wechseln lohnt sich! Auch wenn wir in den heißen Monaten verführt sind, den ganzen Tag im gleichen Badeanzug herumzulaufen bzw. herumzuschwimmen.

4. Intimpflege während der Menstruation

Prinzipiell gilt: same not different. Waschen Sie Ihren Intimbereich genauso wie sonst auch, eine verstärkte Pflege ist nicht notwendig. Fühlen Sie sich dennoch unwohl, waschen Sie sich einfach mehrmals täglich. Von Seifen und herkömmlichen Duschgels wird trotzdem abgeraten. Das Wechseln von Tampons und Binden sollte spätestens alle acht Stunden passieren, wenn nötig auch öfters.


5. Die Wahl der Tampons ist entscheidend

Bei der Wahl der Tampons sollte man vor allem auf die richtige Stärke achten. Die Größe der Tampons sollte unbedingt der Stärke der Blutung angepasst sein. Vermeiden Sie auch das Wechseln des Tampons, wenn es noch nicht vollgesogen ist, denn dies kann ein schmerzhaftes Ziehen im Genitalbereich hervorrufen. Außerdem soll der Tampon so sitzen, dass es nicht schmerzt. Falls es doch einmal weh tut, sollten Sie versuchen, ihn sanft noch ein bisschen weiter in die Scheide einzuführen.

Was viele nicht wissen, aber überaus relevant für die Gesundheit des weiblichen Intimbereiches, ist die richtige Wahl von Tampons & Co. Denn eine Frau verwendet in ihrem Leben immerhin durchschnittlich 12.000 dieser Produkte und in Damenhygieneartikel können sich viele schädliche Stoffe verstecken. Vor allem für Frauen, die anfälliger für Scheideninfektionen sind, ist es besonders wichtig auf die Verwendung der richtigen Produkte zu achten. Synthetischen Fasern, die gebleicht und parfümiert sind, schädigen die natürliche Scheidenflora und begünstigen damit die Entstehung von Scheidenpilzen und anderen Infektionen. Mit der Verwendung von natürlichen Produkten kann man genau diesen unangenehmen Irritationen und möglichen Allergien entgegensteuern. Genauso wie bei der Wahl unserer Lebensmittel, sollten wir auch bei Binden & Co. auf die Inhaltsstoffe achten, denn Ärzte raten zu Tampons und Slipeinlagen, die zu 100% aus Baumwolle bestehen und frei von Parfüms sind. Über diese und anderen tollen Features verfügen die bi good Damenhygieneprodukte. Die Herstellung aus 100% zertifizierter biologischer Baumwolle sorgt für die atmungsaktive Eigenschaft und einen erhöhten Tragekomfort. Zudem werden hypoallergene Materialien verwendet, die Irritationen der Haut vorbeugen. Und für die Umwelt tut man ebenfalls Gutes. Die Verarbeitung von natürlichen Materialen ist weniger schädlich als die von chemischen, die Schutzfolien von Binden und Slipeinlagen ist biologisch abbaubar und der Verpackungskarton ist aus 100% recyclebarem Material hergestellt.

6. Hände waschen nicht vergessen!

Auf unseren Handflächen sind bis zu 150 verschiedene Bakterien-Familien angesiedelt. Eine Menge, oder? Deshalb ist Hände waschen vor und nach dem Tampon-Wechsel ratsam – und zwar mit Seife! Um weiteren Infektionen vorzubeugen, ist es wichtig ausschließlich unbeschädigte Tampons zu verwenden.


7. Nach dem Schwimmen Tampon wechseln

Wie schon oben erwähnt lohnt es sich, nicht nur den Badeanzug nach dem Schwimmen zu wechseln, sondern auch das Tampon. Denn Tampons saugen neben dem Regelblut auch Anderes auf. Chlor- und Salzwasser können über den Tampon sehr leicht in den Körper gelangen und die Gefahr ist hoch, dass sich mit ihnen auch der ein oder andere Keim einschleust.

8. Last but(t) not least

Das wohl Intimste unseres Intimbereiches – der After. Eine richtige und bewusste Pflege ist sehr wichtig, um unangenehme und teilweise schmerzhafte (Pilz-)Infektionen zu vermeiden. Stuhl und Urin strapazieren die dünne, sensible Haut durch ihre aggressiven Bestandteile, wenn diese nicht sorgfältig entfernt werden. Der Übergang zwischen Scheideneingang und Anus ist nämlich sehr kurz. Egal, ob beim Pinkeln oder beim Stuhlgang, achten Sie darauf das Toilettenpapier immer von vorne nach hinten zu bewegen, um zu vermeiden, dass Darmbakterien in die Scheidenregion gelangen. Beim Stuhlgang nehmen Sie auch nach jedem Abwischen ein neues Stück Klopapier zur Hand. Wobei trockenes Toilettenpapier besser ist als feuchtes, um Hautreizungen zu vermeiden.


Wenn man bei dieser Pflege nicht auf feuchtes Toilettenpapier verzichten möchte, kann man auch auf Hygieneschaum zurückgreifen. Er ist nicht nur eine umweltfreundliche Alternative zu feuchtem Toilettenpapier, sondern extrem praktisch für unterwegs und ein toller Begleiter während der Festival-Saison, auf Wanderausflügen oder beim Camping. Einfach einen Pumpstoß auf das Toilettenpapier auftragen und wie gewohnt verwenden. Falls es mal schnell gehen muss kann man auch Intimpflegetücher verwenden. Allerdings sollte man hier unbedingt auf qualitativ hochwertige Produkte achten, die die Vaginal-Flora nicht irritieren. Inhaltsstoffe wie Milchsäure sind optimal, um ein bakterielles Ungleichgewicht zu vermeiden. Wenn dennoch Symptome wie Juckreiz, Brennen oder ein schlecht riechender Ausfluss auftreten, sollte man unbedingt seinen Gynäkologen aufsuchen.

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