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Babys richtig und stressfrei wickeln 

5 Tipps für frischgebackene Eltern.

Ein Baby richtig wickeln will gelernt sein. Doch es ist ganz normal, dass auch mal kleinere Missgeschicke passieren. So kann man diesen vorbeugen.

Aller Anfang ist schwer. Vor allem, wenn das erste Kind auf der Welt ist. Gerade beim Thema Wickeln tun sich oft viele Fragen auf. Sollte man besser Stoffwindeln oder normale Windeln verwenden? Wie viele Feuchttücher muss man zuhause haben? Was ist die beste Wickelauflage und was bedeutet eigentlich „hüftschonend wickeln“? Diese Tipps zeigen, wie einfach es ist, das Baby richtig zu wickeln.

Tipp 1: Sich Zeit nehmen

Das Telefon klingelt, die Schwiegereltern kommen zu Besuch oder das Essen kocht? Egal! Nehmen Sie sich Zeit fürs Wickeln, denn Ihr Baby spürt, wenn Sie gestresst sind. Nutzen Sie diese Momente auch für sanfte Babymassagen, besondere Streicheleinheiten und kleine Spiel-Sessions. Mit einem Mobile oder der Lieblingsrassel ist das Kleine während des Wickelns abgelenkt und Sie sind schneller fertig. 


Tipp 2: Gut ausgestattete Wickelstation

Achten Sie auf eine angenehme Umgebung für Ihre Wickelstation. Der Ort sollte auf keinem Fall zu zugig oder direktem Sonnenlicht ausgesetzt sein. Die richtige Wickelauflage sorgt dafür, dass das Baby angenehm liegt. Außerdem ist es wichtig, dass sie leicht gereinigt werden kann, falls mal doch etwas danebengeht. Frische Windeln, Feuchttücher, Wundschutzcreme, Babypuder und frische Kleidung müssen bei der Wickelstation immer griffbereit sein. 

Tipp 3: Auf den Zeitpunkt achten

Wer sein Baby richtig wickeln möchte, sollte folgende Regel beachten: Wickeln Sie das Kind am besten vor oder nach einer Mahlzeit und bei jeder vollen bzw. nassen Windel. Das wird in den ersten Lebensmonaten bedeutend öfter vorkommen als später. Je regelmäßiger Sie Ihr Baby wickeln, desto leichter lassen sich Entzündungen vermeiden und desto zufriedener ist das Kleine. 


Tipp 4: Hüftschonend wickeln

Legen Sie Ihr Baby mit dem Rücken auf den Wickeltisch und heben Sie den Po leicht an, indem Sie mit der rechten Hand den linken Oberschenkel des Babys umfassen und im Hüftgelenk beugen, während das andere Bein auf Ihrem Unterarm liegt. Mit der linken Hand umfassen Sie umgekehrt den rechten Oberschenkel. So können Sie den Po einfach und vorsichtig anheben, mit der alten Windel abwischen und diese entfernen, ohne die Hüfte zu belasten. 

Wischen Sie den Po danach mit einem feuchten Waschlappen oder einem Feuchttuch ab. Bei Mädchen immer von vorne nach hinten abwischen. Warten Sie, bis der Babypo ganz trocken ist, bevor Sie Ihrem Kind eine neue Windel anziehen.

Tipp 5: Die Wahl der Windel

Ob Sie lieber Einwegwindeln, spezielle Öko-Windeln oder Stoffwindeln verwenden, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig sind die richtige Größe und das richtige Material. Denn viele Babys vertragen keine Duft- oder Farbstoffe. Eine Hebamme oder Kinderkrankenschwester zeigt Ihnen nach der Geburt, wie Sie Ihr Baby richtig wickeln. Falls Sie hauptsächlich Stoffwindeln verwenden wollen, sollten Sie das gleich erwähnen. Zu Beginn sollte man immer ca. 20 Stück mit Verschluss und eigene Windeleinlagen zuhause haben. Die ausgespülten Windeln nach dem Gebrauch bei 95 Grad waschen.

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