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Welttag der Komplimente

Warum Komplimente wichtig sind

Am 1. März wird bereits zum 16. Mal ein ganz besonderer Tag gefeiert: der Welttag der Komplimente! Darum sind Komplimente so wichtig für unser Wohlbefinden.

Was versteht man unter einem Kompliment?

Mit dem Wort „Kompliment“ ist eine wohlwollende, freundliche Äußerung gemeint – es lässt sich so quasi mit Worten anderen Menschen etwas Gutes tun, Anerkennung und Wertschätzung zeigen. Man hebt gegenüber einer anderen Person etwas hervor, was einem an dieser Person besonders gefällt oder positiv auffällt. Das können entweder Äußerlichkeiten, Charaktereigenschaften oder Leistungen sein. Den Welttag der Komplimente haben wir dem Niederländer Hans Poortvliet zu verdanken. Er möchte den 1. März zum positivsten Tag des Jahres machen. Wie? Indem jeder an diesem Tag mindestens drei ernst gemeinte Komplimente verteilt.

Warum sind Komplimente so wichtig?

Nette Worte machen glücklich! Das war schon immer so. Ernst gemeinte Komplimente sind ein wahrer Balsam für die Seele. Das bestätigt auch eine Studie der Verhaltenspsychologin Xuan Zhao von der US-Universität Stanford. Ob privat oder im Beruf: Ein Lob, das persönliche Qualitäten oder Eigenschaften hervorhebt, wirkt nachhaltig positiv. Ob „Du hast so ein schönes Lächeln“ in der Partnerschaft oder „Gute Arbeit“ im Job – Komplimente machen einfach glücklicher und zufriedener. Wird man z. B. von seinem Arbeitgeber oder seiner Arbeitgeberin gelobt, ist das für viele Mitarbeiter:innen oft ein größerer Motivationsschub als eine Gehaltserhöhung. Das bestätigt auch eine Online-Umfrage, die BIPA zum Thema „Glücksmomente“ beim Linzer MARKET INSTITUT in Auftrag gegeben hat. Im Oktober 2021 wurden österreichweit 1.000 Personen zwischen 18 und 70 Jahren befragt. Gefragt wurde u. a., mit welchen Kleinigkeiten der Alltag versüßt werden kann oder was einem im Bereich Körperpflege & Beauty oder Haushalt & Putzen eine besondere Freude macht. Viele Teilnehmer:innen antworteten darauf, dass sie sich freuen, ein unerwartetes Kompliment oder ein Kompliment zu ihrem Aussehen bzw. ihrer Wohnung zu bekommen. Ein hervorzuhebendes Ergebnis der Umfrage: Personen, die häufig Glücksmomente im Alltag wahrnehmen, sind nach einem kleinen Ärger-Moment deutlich schneller wieder gut gelaunt! Immerhin 87 % der Österreicher:innen gaben an, dass ein Kompliment einen Glücksmoment in ihrem Leben darstellt. 

Was bewirken Komplimente?

Komplimente bringen Menschen zusammen und erzeugen Sympathie. Gerade bei Gesprächen oder Smalltalk ist ein Kompliment oft ein wichtiger Türöffner. Sobald wir etwas Nettes gesagt bekommen, feuert die Wertschätzung das Belohnungssystem im Gehirn an. Dopamin wird ausgeschüttet. Das Hormon steigert unser Konzentrationsvermögen und hat außerdem einen positiven Einfluss auf unseren Bewegungsapparat. Komplimente tun also nicht nur der Seele gut, sondern machen auch schlau und fit. In Beziehungen wirken Komplimente festigend. Laut einer US-Studie sollte das Verhältnis zwischen Komplimenten und Kritik für eine glückliche Beziehung bei 5:1 liegen. Ein Kompliment muss jedoch immer ehrlich und persönlich gemeint sein. Falsche Schmeicheleien und Übertreibungen sollte man vermeiden. Je individueller das Kompliment auf die andere Person zugeschnitten ist, desto schöner. Übrigens: Über Komplimente freut man sich immer, nicht nur am Welttag der Komplimente. 

Wie reagiert man auf Komplimente?

Ein Kompliment zu machen ist eine Sache, es anzunehmen eine andere. Gerade Menschen mit geringem Selbstwertgefühl tun sich damit oft schwer und haben fast so etwas wie „Komplimentscham“. Darunter versteht man den Reflex, nach einem Kompliment sofort eine Reihe von Gründen vorzutragen, warum der andere mit dem Kompliment falsch liegt. Stattdessen sollte man einfach mit einem „Dankeschön“ und einem Lächeln reagieren, denn es ist, wie bereits erwähnt, sogar wissenschaftlich erwiesen, dass Komplimente Glücksgefühle hervorrufen. Und davon kann man in Zeiten wie diesen nicht genug bekommen. Der Hirnforscher Gerhard Roth entwickelte 2017 für eine Ausstellung im Bremer Wissenschaftsmuseum sogar eine „Komplimente-Dusche“, weil er fand, dass einem im Alltag zu wenig nette Dinge gesagt werden. Jeder, der sich darunter stellte, wurde mit Komplimenten wie „Auf dich ist immer Verlass“, „Das Kleid steht dir gut“, „Du hast tolle Sommersprossen“ oder „Ich arbeite wirklich gerne mit dir zusammen“ überschüttet. Das kann man durchaus als Anregung verstehen, Komplimente in Zukunft zu genießen wie einen warmen Wasserstrahl unter der Dusche. Auch immer mehr Beauty-Unternehmen nutzen die Macht von Komplimenten als Verkaufsstrategie. So ließ z. B. die amerikanische Marke „Glossier“ Sticker mit der Aufschrift „You look good“ auf die Spiegel ihrer Shops kleben und der Spruch steht auch in jeder Versandbox. Der Erfolg der Marke bestätigt einmalmehr, wie gut Komplimente tun und wie sehr man sich darüber freut.

Komplimente, die ans Herz gehen

Damit das Kompliment auch richtig verstanden wird und die Person glücklich macht, sollte man einige Dinge berücksichtigen. Versuchen Sie Floskeln zu vermeiden, denn niemand möchte bedeutungslose Phrasen hören, die noch dazu nicht ernst gemeint sind. Ein gelungenes Kompliment wird selbstbewusst und mit einem Lächeln geäußert. Schauen Sie Ihrem Gegenüber dabei unbedingt in die Augen und halten Sie Blickkontakt. Das ist ein Zeichen für Aufrichtigkeit und Sie schenken Ihrem Gegenüber damit Ihre volle Aufmerksamkeit. Achten Sie außerdem auf die richtige Formulierung. Anstatt „Für Ihr Alter haben Sie sich gut gehalten“ sollte man z. B. „Sie sehen jünger aus“ sagen. Der Grat zwischen Kompliment und Beleidigung ist oft sehr schmal.